Glenn Close erhält endlich Oscar-Ehrenpreis nach acht erfolglosen Nominierungen
Glenn Close erhält Oscar-Ehrenpreis nach acht Pleiten

Die legendäre Oscar-Pechsträhne von Glenn Close hat endlich ein Ende. Die 79-jährige Schauspielerin, die achtmal für einen Academy Award nominiert war und stets leer ausging, wird nun mit einem Ehrenoscar ausgezeichnet. Dies gab die Oscar-Akademie bekannt. Auch der Animationskünstler Floyd Norman und der britische Regisseur Ridley Scott erhalten Sonderehrungen. Die Preise werden im Rahmen der „Governors Awards“-Gala am 15. November in Los Angeles überreicht.

Eine Karriere voller Höhepunkte, aber ohne Oscar

Glenn Close blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Sie spielte in Filmen wie „Eine verhängnisvolle Affäre“ oder als Bösewichtin Cruella de Vil in „101 Dalmatiner“. Zwischen 1982 (für „Garp und wie er die Welt sah“) und 1988 („Gefährliche Liebschaften“) war sie gleich fünfmal nominiert, gefolgt von drei weiteren Anläufen zwischen 2011 und 2020. Doch nie reichte es für die begehrte Trophäe. Diesen Rekord teilt sie sich mit dem verstorbenen Peter O’Toole, der seinen Ehrenoscar 2003 erhielt.

Ehrung für besondere Verdienste

Bei den „Governors Awards“ gibt es keinen Wettbewerb. Stattdessen wählt der Vorstand der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Persönlichkeiten aus, die einen besonderen Beitrag für Film und Gesellschaft geleistet haben. Neben Close werden auch der Trickzeichner Floyd Norman (90) und Regisseur Ridley Scott geehrt. Norman war einer der ersten schwarzen Animatoren bei Disney und wirkte an Klassikern wie „Dornröschen“ und „Das Dschungelbuch“ mit. Scott ist bekannt für Filme wie „Alien“, „Blade Runner“ und „Gladiator“ und zählt zu den einflussreichsten Regisseuren der letzten Jahrzehnte.

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Neue Regeln für die nächsten Oscars

Die regulären Oscars werden erst im kommenden März vergeben. Bei der 99. Auflage treten neue Regeln in Kraft, die unter anderem internationale Beiträge, Schauspiel-Nominierungen und den Umgang mit künstlicher Intelligenz betreffen. So dürfen Rollen nur nominiert werden, wenn sie nachweislich von Menschen gespielt wurden. Auch Drehbücher müssen von Menschen verfasst sein. Diese Maßnahmen sollen die Authentizität und menschliche Kreativität in der Filmbranche fördern.

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