Auszeichnung für ein filmisches Lebenswerk
Der renommierte Filmregisseur Wolfgang Becker ist posthum mit dem Ernst-Lubitsch-Preis geehrt worden. Die Verleihung fand am 24. Juni 2026 in Berlin statt. Becker, der im Februar 2024 im Alter von 70 Jahren verstarb, hinterließ ein bedeutendes filmisches Erbe, darunter den Kultfilm „Good Bye, Lenin!“.
Würdigung durch Weggefährten
Die Laudatoren Tom Tykwer und Dani Levy, langjährige Freunde und Kollegen Beckers, hielten bewegende Reden. Tykwer betonte Beckers einzigartigen Humor und seine Fähigkeit, deutsche Geschichte mit Leichtigkeit zu erzählen. Levy hob hervor, wie Becker es verstand, ernste Themen mit Wärme und Ironie zu verbinden. Beide würdigten ihn als einen der einflussreichsten Regisseure des deutschen Kinos.
Familie und Freunde in Trauer und Dankbarkeit
An der Zeremonie nahmen auch Beckers Witwe Susanne Petersen und seine Tochter Rike Link teil. Sie zeigten sich gerührt über die Ehrung und dankten den Anwesenden für ihre Unterstützung. Die Familie betonte, wie sehr Becker den Ernst-Lubitsch-Preis zu Lebzeiten geschätzt hätte.
Ein Preis für komödiantisches Schaffen
Der Ernst-Lubitsch-Preis wird jährlich für herausragende Leistungen in der Filmkomödie verliehen. Becker erhielt die Auszeichnung für sein Gesamtwerk, insbesondere für „Good Bye, Lenin!“, der 2003 internationale Erfolge feierte. Der Film, der die Geschichte einer Familie in der Wendezeit erzählt, gilt als Meisterwerk der humorvollen Zeitgeschichte.
Bedeutung für die deutsche Filmlandschaft
Die posthume Ehrung unterstreicht Beckers nachhaltigen Einfluss auf die deutsche Filmkultur. Seine Werke werden weiterhin von Kritikern und Publikum geschätzt. Die Zeremonie endete mit einer Filmsequenz, die Beckers Schaffen zusammenfasste und von stehenden Ovationen begleitet wurde.



