Drei Wochen nach dem Tod von Village-People-Leadsänger Victor Willis ist der 74-Jährige im kalifornischen San Diego beigesetzt worden. Seine ehemaligen Bandkollegen erwiesen ihm dabei eine besondere Ehre: Sie erschienen in den ikonischen Kostümen der Gruppe – als Cowboy, Bauarbeiter, Rocker, Soldat und mit Federkopfschmuck.
Trauerfeier mit Kostümen
Am Dienstag versammelten sich die Bandmitglieder auf dem Friedhof Greenwood Memorial Park and Mortuary. In der ersten Reihe saßen James Kwong (Bauarbeiter), Nicholas Manelick (Cowboy), Javier Perez (Native American), James Lee (Soldat) und J.J. Lippold (Rocker) in voller Montur. Laut dem US-Portal „TMZ“ erwiesen sie Willis damit standesgemäß die letzte Ehre.
Willis war am 30. Juni nach einer „kurzen, aber aggressiven Krankheit“ gestorben. Er war nicht nur Leadsänger und Gründungsmitglied der Gruppe, sondern auch Mitautor des Welthits „Y.M.C.A.“. Zuletzt war er das einzige verbliebene Originalmitglied der Village People.
Trump würdigt Willis
US-Präsident Donald Trump würdigte Willis mit den Worten, er sei ein „großartiger und fröhlicher Kerl“ gewesen. „Ich werde bei ‚Y.M.C.A.‘ immer an ihn denken“, zitierte „TMZ“ Trump. Anders als viele andere Künstler hatte Willis Trump die Nutzung seiner Musik bei politischen Veranstaltungen nicht untersagt. 2024 erklärte er, dies sei „gut fürs Geschäft“. Daher ist „Y.M.C.A.“ oft bei Trump-Auftritten zu hören.



