Nolans „Odyssee“ spielt 264 Millionen Dollar am Startwochenende ein
Nolans „Odyssee“: 264 Mio. Dollar am Startwochenende

Christopher Nolans Verfilmung von Homers „Die Odyssee“ hat am Eröffnungswochenende weltweit 264 Millionen US-Dollar (231 Millionen Euro) eingespielt. Damit liegt der Film mit Abstand auf Platz eins der aktuellen Kinostarts und übertrifft Nolans vorherige Erfolge wie „Oppenheimer“ (174 Millionen Dollar 2023), „The Dark Knight Rises“ (249 Millionen Dollar 2012) und „The Dark Knight“ (198 Millionen Dollar 2008).

Staraufgebot und technische Finesse

Zum Erfolg trug ein großes Staraufgebot bei: Matt Damon, Anne Hathaway, Tom Holland, Robert Pattinson, Zendaya, Charlize Theron, Lupita Nyong'o, Elliot Page und Samantha Morton werben derzeit intensiv für den Film. Gleichzeitig setzte Nolan auf technische Perfektion: Gedreht wurde mit IMAX-Kameras, um ein hochwertiges Filmspektakel zu bieten. Laut Medienberichten sind die wenigen Kinos mit voller IMAX-Technik bereits für Wochen ausverkauft.

Budget und Einspielergebnisse

Das Produktionsbudget von 250 Millionen Dollar ist bereits eingespielt, hinzu kommen 125 Millionen Dollar Marketingkosten. In Nordamerika wurden die Einnahmen auf über 124 Millionen Dollar geschätzt – das beste Ergebnis für einen Realfilm im laufenden Jahr, übertroffen nur von den Animationsfilmen „Toy Story 5“ (159 Millionen Dollar) und „Der Super Mario Galaxy Film“ (131 Millionen Dollar). Universal Pictures hatte ursprünglich mit 80 bis 100 Millionen Dollar Starteinnahmen in Nordamerika gerechnet, wie US-Medien berichten.

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Altersfreigabe und Rekorde

Bemerkenswert ist der Erfolg auch angesichts der strengen Altersbeschränkung in den USA: Jugendliche unter 17 Jahren dürfen den Film nur in Begleitung Erwachsener sehen. In Deutschland ist er ab 12 Jahren freigegeben. Zum Vergleich: „Avengers: Endgame“ spielte 2019 am Startwochenende 1,2 Milliarden Dollar ein, doch seit der Coronapandemie haben Kinos Schwierigkeiten, an alte Umsätze anzuknüpfen.

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