Nolans „Die Odyssee“ übertrifft Batman-Debüts
Christopher Nolans neuer Film „Die Odyssee“ hat am Startwochenende weltweit geschätzte 264 Millionen US-Dollar (rund 230 Millionen Euro) eingespielt, wie die Branchenblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ berichten. Damit stellt das Heldenepos einen neuen persönlichen Rekord für den Regisseur auf und übertrifft die weltweiten Debüt-Einnahmen seiner Batman-Filme „The Dark Knight Rises“ (249 Millionen US-Dollar im Jahr 2012) und „The Dark Knight“ (198 Millionen US-Dollar im Jahr 2008).
Starker Start in Nordamerika trotz Altersbeschränkung
Allein in Nordamerika wird das Wochenend-Einspielergebnis auf über 124 Millionen US-Dollar geschätzt. Das ist im laufenden Jahr das beste Ergebnis für einen Realfilm, übertroffen nur von den Animationsfilmen „Toy Story 5“ (159 Millionen US-Dollar) und „Der Super Mario Galaxy Film“ (131 Millionen US-Dollar). Universal Pictures hatte zunächst mit Start-Einnahmen von 80 bis 100 Millionen Dollar gerechnet, wie US-Medien berichten. Das deutlich höhere Ergebnis ist umso beeindruckender, weil der Film in den USA mit einem R-Rating unter eine strikte Altersbeschränkung fällt: Jugendliche unter 17 Jahren dürfen ihn nur in Begleitung Erwachsener sehen. In Deutschland ist er bereits ab 12 Jahren freigegeben.
Besetzung und Produktion des Epos
„Die Odyssee“ läuft seit Donnerstag in den Kinos. Der Film basiert auf Homers Epos und zeigt Matt Damon als griechischen Helden Odysseus auf seiner jahrelangen, von Stürmen, Kämpfen und mythischen Gefahren geprägten Heimreise nach dem Trojanischen Krieg. Zur Besetzung des bildgewaltigen Kinospektakels gehören Anne Hathaway, Tom Holland, Robert Pattinson, Lupita Nyong'o, Zendaya und Charlize Theron. Gedreht wurde an vielen Schauplätzen auf der ganzen Welt im IMAX-Format, das eine besonders hohe Auflösung ermöglicht.



