Königin Camilla trifft J.K. Rowling – Proteste im Pride Month
Camilla trifft Rowling: Proteste im Pride Month

Die britische Königsgattin Camilla hat während der Holyrood Week in Schottland die „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling getroffen. Das Treffen im Holyroodhouse-Palast sorgte für heftige Kritik, da es in den Pride Month fällt und Rowling wegen transfeindlicher Äußerungen umstritten ist.

Treffen im Zeichen der Leseförderung

In einer Instagram-Mitteilung der Royal Family vom Dienstag hieß es, Camilla und Rowling teilten die Leidenschaft für Bücher und setzten sich dafür ein, dass Kinder zum Vergnügen lesen. Sie betonten die Bedeutung des Zugangs zu Büchern für junge Menschen, um ihnen Türen zu öffnen.

Die Holyrood Week, die jährlich Ende Juni bis Anfang Juli stattfindet, überschneidet sich mit dem Pride Month. In diesem Jahr wurde diese Koinzidenz zum Thema, da Rowling seit Jahren als Symbolfigur für transfeindliche Aussagen gilt. Sie bestreitet den Vorwurf der Transfeindlichkeit, dennoch distanzierten sich Stars wie Emma Watson und Daniel Radcliffe von ihr.

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Proteste und Enttäuschung in den sozialen Medien

Unter dem königlichen Post gab es zahlreiche Kommentare mit Transflaggen, in denen Enttäuschung geäußert wurde. Eine Nutzerin schrieb: „Im Pride Month, das ist ein Statement.“ Damit suggerierte sie, dass sich Camilla durch das Treffen gesellschaftspolitisch positioniere, obwohl sich das Königshaus grundsätzlich in solchen Fragen zurückhält.

Das Treffen fand im Rahmen der Holyrood Week statt, die der Feier schottischer Kultur, Errungenschaften und Gemeinschaft dient. König Charles hält sich während dieser Zeit in Schottland auf.

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