Am Wochenende locken mehrere Spielfilm-Highlights im Free-TV: Roland Emmerichs Weltuntergangsspektakel „2012“, der Justiz-Thriller „Das Urteil – Jeder ist käuflich“ und die Free-TV-Premiere von „Planet der Affen: New Kingdom“. Dazu kommen die tschechische Öko-Parabel „Trockenzeit“ und die deutsche RomCom „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“.
Roland Emmerichs „2012“: Weltuntergang mit Woody Harrelson
Am Samstag zeigt Sat1 um 20:15 Uhr den Katastrophenfilm „2012“ aus dem Jahr 2009. Der erfolglose Science-Fiction-Autor Jackson Curtis (John Cusack) muss entsetzt feststellen, dass seine Visionen vom Ende der Welt durch verheerende Erdbeben wahr werden. Die US-Regierung hat einen geheimen Rettungsplan, der jedoch nur wenigen Auserwählten zugutekommt. Curtis muss daher die Rettung seiner Familie selbst in die Hand nehmen.
Woody Harrelson spielt den Verschwörungstheoretiker Charlie Frost, der im Radio Weltuntergangsszenarien verbreitet und in Catweazle-Optik auftritt. Harrelson warnt: „Der Kerl ist Schauspieler, er liest einen Text ab. Wenn die sagen ‚Kein Grund zur Panik‘, genau dann muss man abhauen.“ Emmerich liefert fesselnde Action und perfektes Popcornkino.
„Das Urteil – Jeder ist käuflich“: John Cusack als Geschworener
Ebenfalls am Samstag, um 20:15 Uhr auf ZDFneo, läuft der Justiz-Thriller „Das Urteil – Jeder ist käuflich“ von 2003. John Cusack spielt den Geschworenen Nick Easter in einem spektakulären Prozess gegen die Waffenindustrie. Der angeklagte Konzern scheut keine Mittel, um eine Verurteilung zu verhindern. Anwalt Wendell Rohr (Dustin Hoffman) kämpft für die Klägerseite, während Rankin Fitch (Gene Hackman) auf Manipulation und Einschüchterung setzt. Doch Easter und seine Komplizin Marlee (Rachel Weisz) verfolgen eigene Pläne. Der dichte Paranoia-Thriller basiert auf einem Roman von John Grisham und bietet einen starken Cast.
„Trockenzeit“: Romeo und Julia in Mähren
Am Samstag um 23:10 Uhr zeigt 3sat die tschechische Tragikomödie „Trockenzeit“ von Regisseur Bohdan Sláma. Die malerische Hügellandschaft Südmährens, die an die Toskana erinnert und laut „Condé Nast Traveller“ zu den 50 schönsten Orten der Welt zählt, dient als Schauplatz für einen Clan-Zwist: Biobauer Josef gegen Agrarindustriellen Viktor. Deren Kinder Mira und Žofka verlieben sich wie Romeo und Julia. Sláma erzählt die Öko-Parabel unterhaltsam und lässt beide radikalen Lebensentwürfe in einer sinnvollen Synthese aufgehen.
„Planet der Affen: New Kingdom“: Free-TV-Premiere am Sonntag
Am Sonntag um 20:15 Uhr feiert „Planet der Affen: New Kingdom“ (2024) auf Pro7 seine Free-TV-Premiere. Der vierte Teil der Neuverfilmung spielt nach dem Sieg der Affen über die Menschen. Anführer Proximus Caesar herrscht über sein Volk, während die Menschheit durch ein Virus zurückentwickelt wurde. Nur die junge Frau Mae (Freya Allan) scheint immun zu sein, an ihrer Seite der Schimpanse Noa. Die vorherige Trilogie (2011, 2014, 2017) gilt neben „Herr der Ringe“ als beste Blockbuster-Trilogie. Der neue Film ist solides Popcornkino, aber finanziell der schwächste Teil seit dem Neustart. Ein weiterer Film ist in Arbeit.
„Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“: RomCom mit Zeitsprung
Zum Ausklang des Wochenendes zeigt die ARD am Sonntag um 0:15 Uhr die deutsche Komödie „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ von Pepe Danquart. Die verplante Kati (Jessica Schwarz) und ihr Ehemann Felix (Felix Klare) sind seit fünf Jahren glücklich. Als Kati den Künstler Mathias kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Das Schicksal gewährt ihr eine zweite Chance und dreht die Zeit zurück: Kati erwacht einen Tag bevor sie Felix traf. Der Mix aus RomCom und Zeitsprung-Thematik wird von starken Darstellern getragen, darunter Milan Peschel als Kunst-Mäzen.



