Riccardo Wittig hat einen Dokumentarfilm über die Hill-Orgel in St. Marien in Prenzlau gedreht. Der Film „Eine Orgel für Prenzlau“ zeigt den Ab- und Aufbau des Instruments, das als Rolls-Royce unter den Orgeln gilt. Die Orgel wurde im schottischen Kilbarchan abgebaut, nach Deutschland transportiert und in Prenzlau wieder aufgebaut.
Der Film gibt persönliche Einblicke in die Arbeit der Orgelbauer aus Eberswalde, die mit Feingefühl und Leidenschaft arbeiteten. Auch Kreiskantor Hannes Ludwig wird porträtiert, der sich mit Beharrlichkeit für die Orgel einsetzte. Die Premiere fand in der Jacobi-Kirche im Rahmen der Hill-Festtage statt, viele der im Film gezeigten Helfer waren anwesend.
Wittig betonte, dass er in ein faszinierendes Handwerk hineingezogen wurde und großen Respekt vor der Arbeit der Orgelbauer gewann. Der Film handelt nicht nur von einem Instrument, sondern von Menschen, Leidenschaft und Generationenwissen. Es ist Wittigs zweiter Prenzlau-Film nach „Von der Schwerelosigkeit der Steine“ über den Gewölbeeinbau in St. Marien.
Die Produktion wurde von der Stiftung Kirche im Dorf, dem Kirchenkreis Uckermark, der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Prenzlau Land, dem Landkreis Uckermark und der Stadt Prenzlau gefördert. Die DVD ist in der Prenzlauer Stadtinformation und beim Kirchenkreis Uckermark erhältlich.



