Zwölf Trikots im Fokus: Von Kult bis Katastrophe
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft sorgen die Outfits der Nationalmannschaften auf und neben dem Platz für Begeisterung, Spott und Fremdscham. Modeexperte Carl Tillessen, Chefanalyst beim Deutschen Mode-Institut und Trendforscher, hat für den Tagesspiegel die zwölf auffälligsten Looks analysiert und in Tops und Flops eingeteilt.
Trendforscher lobt die aktuelle Kollektion
Anders als bei vergangenen Turnieren sei dieses Mal weder mit „futuristischen Science-Fiction-Looks herumexperimentiert“ noch auf „übertrieben nostalgische Retro-Looks“ gesetzt worden, so Tillessen. „Die Outfits sind sehr jetzig.“ Er zeigt sich begeistert von den diesjährigen Trikots, die eine gelungene Mischung aus modernen Elementen und klassischen Designs böten.
Kultige Retro-Trikots und protzige Kragen
Zu den Highlights zählen laut Tillessen die kultigen Retro-Trikots, die an vergangene Erfolge erinnern und bei Fans für Nostalgie sorgen. Auf der anderen Seite stehen jedoch auch Looks, die eher für Fremdscham sorgen: protzige Kragen und Muster, die aussehen wie Schweißflecken. Diese polarisieren besonders stark.
Kaum ein Thema polarisiert so sehr
Die Outfits der Profis sind bei dieser WM ein viel diskutiertes Thema. Während einige Trikots für Begeisterung sorgen, ernten andere Spott. Tillessen betont, dass die diesjährigen Designs insgesamt ausgewogener seien als bei früheren Turnieren. Die zwölf vorgestellten Looks zeigen die ganze Bandbreite von gelungenen bis hin zu fragwürdigen Kreationen.



