40 Jahre nach Hochzeit: Fergie bereute Jawort mit Prinz Andrew schnell
Fergie bereute Hochzeit mit Prinz Andrew schnell

Märchenhochzeit vor 40 Jahren: Prinz Andrew und Sarah Ferguson

Am 23. Juli 1986 gaben sich Prinz Andrew und Sarah „Fergie“ Ferguson in der Westminster Abbey das Jawort. 2000 Gäste waren geladen, rund 100.000 Menschen säumten die Straßen Londons, und schätzungsweise 500 Millionen Zuschauer verfolgten die Zeremonie im Fernsehen. Die Welt schien dem Paar zu Füßen zu liegen. Doch das royale Märchen währte nicht lange.

Kindheitsbekanntschaft und Verkupplung durch Diana

Andrew und Sarah kannten sich bereits aus Kindertagen, da die Familie Ferguson private Verbindungen zum Königshaus pflegte. Gefunkt haben soll es jedoch erst 1985. Prinzessin Diana, Andrews Schwägerin, soll die beiden verkuppelt haben. Andrew, damals als „Randy Andy“ bekannt, galt als Schwerenöter. Doch mit Ferguson plante er Ernstes. Am 19. Februar 1986, seinem 26. Geburtstag, machte er ihr einen Heiratsantrag; im März wurde die Verlobung bekannt gegeben.

Das Brautkleid: Fast mit Teddybären bestickt

Das ikonische Brautkleid im voluminösen 80er-Jahre-Stil hätte fast anders ausgesehen. Designerin Lindka Cierach überzeugte Ferguson davon, keine Teddybären und Hubschrauber als Hommage an Andrews Teddybär-Sammlung aufsticken zu lassen. Stattdessen zierten Herzen, Anker, Wellen und Motive aus dem Wappen der Familie Ferguson das Kleid mit Puffärmeln und einer über fünf Meter langen Schleppe. Die Initialen „A“ und „S“ waren eingenäht.

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„Fergie-Fieber“ und erste Risse

Die New York Times bezeichnete den Medienrummel als „Fergie-Fieber“. Hinter den Kulissen kühlte die Beziehung jedoch schnell ab. Aufgrund Andrews Verpflichtungen bei der Marine sahen sich die Eheleute nur 40 Tage im Jahr. Royal-Experte Andrew Lownie, Autor von „Entitled: The Rise and Fall of the House of York“, erklärte laut „The Mirror“, dass die Ehe bereits im ersten Jahr von Untreue geprägt war. Ferguson soll schon wenige Wochen nach der Hochzeit erkannt haben, dass die Ehe ein Fehler war – es gab kaum gemeinsame Interessen.

Skandale und Scheidung

1992 sorgten Fotos für einen Skandal, die die noch verheiratete Herzogin mit US-Finanzmanager John Bryan zeigten: halbnackt, Bryan saugte an ihren Zehen. Im März 1992 gaben Andrew und Ferguson ihre Trennung bekannt, 1996 folgte die Scheidung. Trotz allem blieben sie eng befreundet und lebten bis Anfang 2026 gemeinsam in der Royal Lodge in Windsor. Ferguson bezeichnete sich und Andrew als „das glücklichste geschiedene Paar“.

Zweckgemeinschaft und Ende der gemeinsamen Wohnung

Royal-Experten sehen in der Freundschaft inzwischen eine Zweckgemeinschaft aus Imagegründen. Anfang 2026 musste Andrew, der wegen des Epstein-Skandals alle Titel verloren hatte, die Royal Lodge verlassen. Er zog auf das Anwesen Marsh Farm in Sandringham. Fergusons neuer Aufenthaltsort ist unbekannt; sie soll im Ausland untergetaucht sein, nachdem ihre Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bekannt wurden.

Ermittlungen gegen Andrew

Gegen Andrew laufen in Großbritannien Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs. Im Februar wurde er von der Polizei in Thames Valley festgenommen und nach etwa zwölf Stunden wieder freigelassen. Die Ermittler prüfen, ob Andrew Regierungsinformationen an Epstein weitergab. Zudem sind Beamte beteiligt, die auf Sexualdelikte spezialisiert sind. Andrew hatte bereits 2022 in einer außergerichtlichen Einigung Millionen an Virginia Giuffre gezahlt, die behauptet hatte, als 17-Jährige zu Sex mit Andrew gezwungen worden zu sein. Er bestreitet alle Vorwürfe.

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