Mehr als 60 Jahre nach dem Tod von Marilyn Monroe sorgt eine neue TV-Dokumentation für Aufsehen. In „Celebrity Crime Scene: Marilyn Monroe“ rollen Ermittler den Fall der Ikone mit moderner Technik, virtueller Tatort-Rekonstruktion und brisanten Fragen neu auf.
Ungereimtheiten im Schlafzimmer der Hollywood-Ikone
Der ehemalige Star-Ermittler Paul Holes, bekannt durch die Aufklärung des berüchtigten „Golden State Killer“-Falls, spricht von mehreren „Ungereimtheiten“ im Schlafzimmer, dem Todesort der Schauspielerin. Laut der neuen Doku wurde der Tatort eindeutig manipuliert. Besonders kritisch: Die damaligen Ermittlungen seien lückenhaft gewesen, wichtige Beweise möglicherweise nie richtig dokumentiert worden.
Monroes Tod: Offiziell Suizid, aber viele Fragen offen
Monroe starb offiziell an einer Überdosis Barbiturate. Sie wurde am 5. August 1962 tot in ihrem Bett gefunden. Das offizielle Urteil lautete: wahrscheinlicher Suizid durch eine Überdosis Medikamente. Doch die neue Doku wirft Fragen auf: Warum gibt es so wenige Fotos vom Todesort? Wurden wichtige Spuren übersehen? Warum wirkte das Bett laut heutigen Ermittlern ungewöhnlich ordentlich? Hätte der Fall damals als mögliches Tötungsdelikt behandelt werden müssen? Paul Holes betont: „Der Tatort wurde eindeutig manipuliert. Wir haben Beweise, die darauf hindeuten, dass das Bett nach dem Tod neu bezogen wurde und die Körperhaltung nicht zu einer typischen Überdosis passt.“
Die Kennedy-Spur lebt weiter
Seit Jahrzehnten ranken sich Gerüchte um Monroes Beziehungen zu mächtigen Politikern, darunter Präsident John F. Kennedy und dessen Bruder Robert Kennedy. Die Dokumentation liefert keine Beweise für eine Verschwörung, stellt jedoch die Frage, ob politische Interessen oder einflussreiche Kreise Einfluss auf die damaligen Ermittlungen gehabt haben könnten. Monroe soll gleichzeitig Affären mit Präsident John F. Kennedy und Justizminister Robert Kennedy gehabt haben. Als die beiden Männer kurz vor ihrem Tod die Beziehung zu ihr beendeten, schlug dies beim FBI und bei der CIA Alarm.
Geheime Staatsgeheimnisse und Area 51
Der Hollywoodstar hatte Freunden erzählt, dass JFK und RFK ihr Staatsgeheimnisse anvertraut hätten, darunter auch JFKs Ansichten zur Moral der Atombombe. Sie sagte außerdem, JFK habe ihr vom „Projekt Moon Dust“ berichtet, einem Programm der Luftwaffe zur Bergung von herabgefallenen Weltraumtrümmern, die an geheimen Orten, darunter auch Area 51, gelagert wurden. Ob das stimmt, bleibt ungewiss. Doch die Sendung zeigt, warum die Spekulationen um die Hollywood-Legende bis heute nicht verstummen.



