Moderatorin nach Falschmeldung über Messis Vater entlassen
Moderatorin nach Messi-Falschmeldung entlassen

Moderatorin nach Falschmeldung über Messis Vater entlassen

Ein folgenschwerer Fehler unterlief der argentinischen Schauspielerin und Moderatorin Florencia Peña (51). In der Sendung „El Show del Verano“ des Streamingdienstes Luzu TV verkündete sie am Donnerstag, dass Lionel Messis Vater Jorge (68) verstorben sei. Die Nachricht verbreitete sich rasend schnell, doch die Familie Messi dementierte umgehend.

Familie Messi widerspricht

In einer offiziellen Mitteilung stellte die Familie klar: „Die Familie Messi teilt mit, dass Jorge gesundheitliche Probleme hat. Derzeit steht er unter ärztlicher Beobachtung, erholt sich und zeigt angesichts seines Gesundheitszustands einen positiven Verlauf.“ Damit war die Todesmeldung eindeutig widerlegt.

Konsequenzen für die Moderatorin

Die Reaktion des Senders ließ nicht lange auf sich warten. Luzu TV entließ Peña sowie zwei Produzenten der Sendung. In einer Stellungnahme hieß es: „Wir von Luzu TV bedauern zutiefst, was während der Sendung ‚El Show del Verano‘ live im Fernsehen geschehen ist. Für unseren Sender ist die Verbreitung sensibler Informationen ohne vorherige ordnungsgemäße Überprüfung inakzeptabel.“ Weiter führte der Sender aus: „Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen von Luzu TV beschlossen, alle beteiligten Personen zu entlassen, und Florencia Peña wird ihr Amt niederlegen. Wir bekräftigen unser Bekenntnis zu einer verantwortungsvollen, respektvollen und gewissenhaften Berichterstattung.“

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Entschuldigung bei der Familie Messi

Peña selbst zeigte sich reumütig und entschuldigte sich auf der Plattform X: „Ich bitte die Familie Messi um Verzeihung für diesen schrecklichen Moment, den sie vermutlich gerade durchleben. Ich schäme mich sehr, dass ich diesen Schmerz verursacht habe.“

Hintergrund der Falschmeldung war die emotionale Reaktion von Lionel Messi nach seinem Dreierpack beim WM-Auftaktsieg gegen Algerien (3:0). Der Superstar sprach von „schwierigen Tagen“ und erklärte, dass seine Tränen nichts mit dem Fußball zu tun hätten. Den genauen Grund nannte er nicht, was in Argentinien zu Spekulationen führte. Messi ist mit 16 WM-Toren nun gemeinsam mit Miroslav Klose Rekordschütze.

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