Der Hollywood-Schauspieler Shia LaBeouf ist wegen Körperverletzung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Dies berichten US-Medien unter Berufung auf seine Anwältin. Der 39-Jährige hatte sich zuvor in drei Anklagepunkten der Körperverletzung schuldig bekannt. Ihm wird vorgeworfen, während der Karnevalsfeierlichkeiten im Februar in New Orleans zwei Männer vor einer Bar geschlagen und homophob beschimpft zu haben.
Hintergründe der Tat
Die Vorfälle ereigneten sich in der Nacht zum 12. Februar 2026. LaBeouf soll die beiden Männer nach einem Streit attackiert haben. Zeugen berichteten, dass der Schauspieler aggressive Ausdrücke verwendete und die Männer körperlich anging. Die Polizei nahm LaBeouf noch am Tatort vorläufig fest. Nach Zahlung einer Kaution in Höhe von 100.000 US-Dollar kam er wieder auf freien Fuß.
Auflagen für den Schauspieler
Das Gericht verurteilte LaBeouf zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe. Zudem muss er an speziellen Programmen zur Aggressionsbewältigung und zur Behandlung von Alkoholmissbrauch teilnehmen. Die Auflagen sollen sicherstellen, dass der Schauspieler sein Verhalten ändert und keine weiteren Straftaten begeht. Seine Anwältin erklärte, dass LaBeouf die Verantwortung für sein Handeln übernehme und bereit sei, die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Karriere und öffentliche Wahrnehmung
Shia LaBeouf ist bekannt aus Filmen wie Transformers, Bobby, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels und Wall Street: Geld schläft nicht. In der Vergangenheit sorgte er bereits mehrfach für Schlagzeilen, unter anderem wegen exzentrischen Verhaltens und rechtlicher Probleme. Der aktuelle Fall hat jedoch neue Diskussionen über Gewalt und Homophobie in der Unterhaltungsbranche ausgelöst. Viele Fans und Kritiker hoffen, dass LaBeouf die Therapieangebote nutzt und zu einem positiven Wandel findet.



