Ein grauer Bart, ein rotes Bandana, eine Jeans und eine Sonnenbrille – so präsentierte sich kürzlich ein Mann beim Spaziergang im englischen Hale in der Grafschaft Cheshire. Die wenigsten Passanten dürften in ihm eines der größten Teenie-Idole der 1990er-Jahre erkannt haben: Jason Orange (55), ehemaliges Mitglied der britischen Superboyband Take That.
Von Kreischalarm zur Anonymität
In den 90ern sorgte Orange gemeinsam mit Gary Barlow (55), Robbie Williams (52), Mark Owen (54) und Howard Donald (58) für Millionen verkaufte Tonträger und ausverkaufte Arenen. Hits wie „Back for Good“, „Never Forget“ und „Relight My Fire“ machten die Band weltberühmt. Doch 2014 zog Orange überraschend einen Schlussstrich und verschwand fast vollständig aus der Öffentlichkeit. „Es gab keinen Streit – es war allein meine Entscheidung, dass ich das nicht mehr machen möchte“, erklärte er damals.
Neues Leben als Immobilienunternehmer
Orange hat der Musik den Rücken gekehrt und ist heute zusammen mit dem ehemaligen Fußballprofi und Trainer Neil Lennon (55) Miteigentümer der Immobilienfirma Nine The Firs. Das Unternehmen verkauft Wohnungen und große Anwesen im Großraum Manchester. Über sein Privatleben ist kaum etwas bekannt, da er extrem zurückgezogen lebt und keine Interviews mehr gibt.
Während Orange ein Leben in der Anonymität genießt, sind seine ehemaligen Bandkollegen weiterhin aktiv: Gary Barlow, Howard Donald und Mark Owen treten als Trio auf und waren erst kürzlich mit ihrer „The Circus Live – Summer 2026“-Konzertreihe durch Großbritannien und Irland auf Tour (29. Mai bis 4. Juli). Robbie Williams feierte als Solokünstler sogar noch größere Erfolge und verkaufte über 75 Millionen Alben – deutlich mehr als die 45 Millionen, die Take That gemeinsam verkaufte.
Der aktuelle Schnappschuss von Orange ist eine kleine Sensation für Fans, die ihr früheres Idol seit Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen haben. Mit anthrazitfarbenem Pullover, grauer Cargo-Hose, hellen Sneakern und einem roten Tuch um den Kopf zeigt er sich weit entfernt von seinem früheren Popstar-Image.



