Tom Holland, der 30-jährige Hollywood-Star, kehrt für seine kommende Rolle als US-Tänzer und Schauspieler Fred Astaire in das Tanzstudio zurück. In der Sendung „Live with Kelly and Mark“ sprach er offen über seine ersten Schritte in der Vorbereitung und über eine Entscheidung, die er bis heute bereut.
Erste Tanzprobe und gemischte Gefühle
„Ich hatte neulich meine erste Tanzprobe für Fred. Danach war ich total begeistert, aber gleichzeitig auch ziemlich verängstigt, weil ich noch so viel Arbeit vor mir habe“, sagte Holland. Der Brite begann seine Karriere als Kind mit der Hauptrolle in der Londoner Produktion des Musicals „Billy Elliot“ über einen ballettverliebten Jungen. Tanzen ist ihm also nicht fremd, doch nach dem Musical legte er diese Leidenschaft beiseite.
„Wieder ins Tanzstudio zurückzukehren und meine Stepptanzschuhe anzuziehen – das bedeutet mir sehr viel“, erklärte der Schauspieler. „Einer meiner größten Fehler beziehungsweise Reuepunkte in meiner Karriere ist, dass ich nach ‚Billy Elliot‘ mit dem Tanzen aufgehört habe.“ Umso schöner sei es nun, die Gelegenheit zu haben, diese Welt wiederzuentdecken, „die ich so sehr geliebt habe“.
Von Billy Elliot zu Fred Astaire
Das geplante Biopic über Fred Astaire wird von Regisseur Paul King („Paddington“) inszeniert. Astaire, der als einer der größten Tänzer und Entertainer des 20. Jahrhunderts gilt, verlangt Holland einiges ab. Der Schauspieler sieht die Rolle als bewusste Herausforderung: „Was ich mir für diesen nächsten Abschnitt meiner Karriere wünsche, ist die größtmögliche Herausforderung – und Rollen beziehungsweise Projekte zu finden, die mir wirklich Angst machen.“
Neben den Vorbereitungen für das Biopic ist Holland derzeit in Christopher Nolans „Die Odyssee“ zu sehen und wird bald als Superheld in „Spider-Man: Brand New Day“ zurückkehren. Der 30-Jährige jongliert mehrere Großprojekte, doch die Arbeit am Tanz steht im Mittelpunkt.
Golfplatz als Rückzugsort
Abseits der Filmsets sucht Holland Entspannung auf dem Golfplatz. „Für mich ist das die beste Art, abzuschalten. Ich schalte mein Handy aus und kann all die Arbeit, die ich zum Glück machen darf, für eine Weile vergessen. Ich liebe das einfach“, verriet er in der Show. Der Schauspieler betonte, wie wichtig ihm dieser Ausgleich sei, um den Druck der Hollywood-Produktionen zu bewältigen.
Mit der Rückkehr zum Tanzen schließt Holland nicht nur eine persönliche Lücke, sondern stellt sich auch einer der anspruchsvollsten Rollen seiner Karriere. Fans dürfen gespannt sein, wie der ehemalige Billy-Elliot-Darsteller den legendären Fred Astaire auf der Leinwand zum Leben erweckt.



