Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat einen neuen Temperaturrekord für Brandenburg bestätigt. In Baruth im Landkreis Teltow-Fläming wurden am Samstag nach vorläufigen Messungen 40,8 Grad Celsius erreicht. Dies teilte der DWD am Abend mit. Der bisherige Höchstwert für das Bundesland lag bei 38,9 Grad, gemessen am 19. Juni 2022 in Cottbus.
Hitzewelle erreicht neuen Höhepunkt
Die Rekordtemperatur wurde am Nachmittag registriert, als eine Hitzewelle weite Teile Deutschlands erfasste. Brandenburg war besonders betroffen, da die Region unter einer stabilen Hochdrucklage mit heißer Luft aus Südeuropa lag. Laut DWD-Sprecher sind solche Extremwerte im Juni ungewöhnlich, aber aufgrund des Klimawandels immer häufiger zu erwarten.
Auswirkungen auf Bevölkerung und Umwelt
Die Hitze führte zu erhöhten Belastungen für Mensch und Natur. In mehreren Städten wurden Kühlräume eingerichtet, und die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen wegen Trockenheit ausrücken. Die Waldbrandgefahr stieg auf die höchste Stufe an. Landwirte befürchten Ernteeinbußen, da die anhaltende Trockenheit die Böden austrocknet.
Der DWD betont, dass die Messung vorläufig ist und noch einer abschließenden Prüfung unterzogen wird. Sollte der Wert bestätigt werden, wäre es der heißeste Tag in Brandenburg seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der bisherige Rekord in Cottbus war bereits ein Ausreißer nach oben, der nun deutlich übertroffen wurde.



