Klimakrise: Rekordhitze im Meer – Regierung ignoriert Realität
Klimakrise: Rekordhitze im Meer – Regierung ignoriert Realität

Die Meere weltweit sind so warm wie nie zuvor zu dieser Jahreszeit. Laut Daten des EU-Klimadienstes Copernicus liegen die Temperaturen in großen Teilen des Mittelmeers aktuell mehr als fünf Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Eine unmittelbare Folge des Klimawandels, verstärkt durch das Wetterphänomen El Niño.

Ökosysteme unter Druck

Für Badegäste mag das warme Wasser angenehm sein, doch für die marinen Ökosysteme bedeutet es enormen Stress. Meere und Ozeane absorbieren einen Großteil der überschüssigen Energie, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe freigesetzt wird. Die natürlichen Pufferkapazitäten stoßen jedoch zunehmend an ihre Grenzen. Europa ist der Kontinent mit der schnellsten Erwärmung weltweit.

Bundesregierung zeigt sich unbeeindruckt

Während die Klimakrise immer greifbarer wird – mit über 40 Grad an Land und Rekordtemperaturen im Wasser – scheint die Bundesregierung davon unberührt. Friedrich Merz äußerte sich nicht zu den extremen Wetterereignissen der vergangenen Tage. Auch im Kanzleramt ist keine Verbindung zwischen den aktuellen Entwicklungen und der eigenen Politik erkennbar. Der Klima-Expertenrat hat berechnet, dass die Maßnahmen der Regierung nicht ausreichen, um die deutschen Klimaziele zu erreichen. Dennoch hält die Bundesregierung an ihrem bisherigen Kurs fest.

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