Das Hochdruckgebiet Jannis sorgt weiterhin für sonniges Wetter in Deutschland, doch am Mittwoch kommt es zu einem vorübergehenden Kälteeinbruch. Eine Verschiebung des Hochs über Skandinavien lässt kalte Luft aus Norden einströmen, besonders im Norden und Nordosten bis nach Berlin und Brandenburg.
Laut Klimatologe Dr. Karsten Brandt wird es in diesen Regionen am Mittwoch deutlich frischer, mit Temperaturen unter 10 Grad. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet im Osten in der Nacht zu Donnerstag sogar minus 6 Grad. Autofahrer sollten sich auf Eis und Kratzen einstellen.
Im Westen und Süden bleibt es mit 17 bis 18 Grad noch recht mild, während der südliche Osten nur knapp 15 Grad erreicht. Die Kältewelle ist jedoch nur von kurzer Dauer: Bereits ab Donnerstag kehrt das frühlingshafte Wetter zurück.
Meteorologe Dominik Jung erklärt die regionalen Unterschiede: Der Nordosten ist stärker vom kontinentalen Klima beeinflusst, während der Südwesten mildere Atlantikluft erhält. Die anhaltende Trockenheit bereitet Landwirten jedoch zunehmend Sorgen, da bis Mitte April kaum Niederschlag erwartet wird.



