Unwetter-Walze trifft Süd- und Ostdeutschland: Starkregen und Hagel erwartet
Unwetter-Walze trifft Süd- und Ostdeutschland

Blitze, Starkregen und Hagel: Eine Unwetter-Walze rollt über Süd- und Ostdeutschland hinweg. Bereits für die Nacht hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Bayern bis nach Sachsen starke Gewitter mit Unwettergefahr vorausgesagt. Die Bewohner der betroffenen Regionen müssen sich auf Überschwemmungen und heftige Niederschläge einstellen.

DWD warnt vor Unwettergefahr

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine offizielle Warnung heraus: In der Nacht zum 30. Juni 2026 sei mit schweren Gewittern zu rechnen, die Starkregen, Hagel und Sturmböen mit sich bringen. Besonders betroffen sind Bayern und Sachsen, aber auch angrenzende Gebiete könnten von der Unwetterfront erfasst werden. „Es besteht erhöhte Gefahr durch Überflutungen und Blitzeinschläge“, so ein Sprecher des DWD.

Extremwetter.tv und Meteored bestätigen die Prognose

Die Wetterdienste Extremwetter.tv und Meteored stützen die Prognose des DWD. Sie melden, dass die Unwetterwalze bereits am Morgen des 30. Juni 2026 erste Regionen erreicht hat. In einigen Orten fiel innerhalb weniger Stunden so viel Regen wie sonst in einem ganzen Monat. Hagelkörner von bis zu drei Zentimetern Durchmesser wurden gesichtet. Die Feuerwehren in Bayern und Sachsen bereiten sich auf einen Großeinsatz vor.

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Auswirkungen auf den Verkehr und die Bevölkerung

Die heftigen Unwetter haben bereits zu ersten Behinderungen im Straßenverkehr geführt. Mehrere Straßen in Bayern wurden wegen Überflutung gesperrt. Die Polizei rät Autofahrern, ihre Fahrten zu verschieben oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Auch die Bahn warnt vor möglichen Verspätungen und Ausfällen aufgrund der Wetterlage. Anwohner in tiefer gelegenen Gebieten wurden aufgefordert, Kellerräume zu sichern und sich auf Stromausfälle vorzubereiten.

Weitere Unwetter in den kommenden Tagen möglich

Die Wetterexperten gehen davon aus, dass die Unwetterlage in den nächsten Tagen anhält. „Die Gewitterwalze wird sich langsam nach Osten verlagern, aber auch am Wochenende sind weitere heftige Gewitter möglich“, erklärte ein Meteorologe von Meteored. Die Temperaturen sinken nach den jüngsten Hitzerekorden deutlich ab, was die Bildung von Superzellen begünstigt. Die Bevölkerung wird gebeten, die Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

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