Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf über 1400
Erdbeben in Venezuela: Über 1400 Tote

Die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Erdbeben in Venezuela ist auf 1430 gestiegen. Dies gab die nationale Katastrophenschutzbehörde am späten Samstagabend bekannt. Mehr als 3200 Menschen wurden bei der Naturkatastrophe verletzt, viele von ihnen schwer.

Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren

Die Rettungskräfte arbeiten unter Hochdruck daran, weitere Überlebende aus den Trümmern zu bergen. In den am stärksten betroffenen Gebieten, darunter die Hauptstadt Caracas und die Region um Mérida, sind tausende Helfer im Einsatz. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Toten weiter steigen könnte, da viele Menschen noch vermisst werden.

Internationale Hilfe läuft an

Mehrere Länder haben Venezuela bereits Hilfe angeboten. Mexiko und Kolumbien schickten Suchmannschaften und medizinisches Personal. Die Vereinten Nationen stellten Nothilfefonds in Höhe von 15 Millionen US-Dollar bereit. „Wir stehen in dieser schwierigen Zeit an der Seite Venezuelas“, erklärte UN-Generalsekretär António Guterres.

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Erdbeben der Stärke 7,8

Das Beben der Stärke 7,8 hatte am Donnerstag die Nordküste Venezuelas erschüttert. Das Epizentrum lag etwa 50 Kilometer nordwestlich von Caracas in einer Tiefe von 20 Kilometern. Es war das stärkste Erdbeben in der Region seit Jahrzehnten. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, darunter Krankenhäuser, Schulen und Wohnhäuser. Die Infrastruktur wurde schwer beschädigt, viele Straßen und Brücken sind unpassierbar.

Präsident Nicolás Maduro rief den Notstand aus und bat um internationale Unterstützung. „Wir erleben eine Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes. Unser ganzes Land trauert“, sagte Maduro in einer Fernsehansprache. Die Regierung richtete Notunterkünfte für Obdachlose ein und versorgt die Betroffenen mit Lebensmitteln und Wasser.

Experten warnen vor Nachbeben

Seismologen warnen vor starken Nachbeben, die in den kommenden Tagen und Wochen auftreten könnten. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich nicht in einsturzgefährdeten Gebäuden aufzuhalten. Die venezolanische Erdbebenwarte registrierte bereits mehrere Nachbeben der Stärke 4,0 und höher.

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