USA und Iran intensivieren trotz gegenseitiger Angriffe Verhandlungen
USA und Iran: Verhandlungen trotz Angriffen intensiviert

Neue Angriffswelle und zugleich diplomatische Annäherung

In der Nacht zum Donnerstag haben die USA und der Iran erneut militärische Schläge gegeneinander ausgeführt. Dennoch verdichten sich die Hinweise auf ernsthafte diplomatische Bemühungen. Iranische Insider berichten, dass die Gespräche über ein vorläufiges Abkommen intensiviert wurden. Auch CNN bestätigt, dass die Verhandlungen trotz der Luftangriffe auf Kurs bleiben. Ein zentraler Punkt ist die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder.

22 Staaten verurteilen iranische Angriffe auf fremdem Boden

Deutschland und 21 weitere Staaten haben den Iran aufgefordert, Angriffe auf ihrem Hoheitsgebiet zu unterlassen. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, die iranischen Geheimdienste und die Revolutionsgarden hätten in anderen Ländern Anschlagspläne gegen Dissidenten, Journalisten sowie jüdische und israelische Einrichtungen verfolgt. Die Unterzeichnerländer, darunter die USA und Australien, betonen ihre Entschlossenheit, ihre Bevölkerung zu schützen.

Pakistan vermittelt – Merz bekräftigt Bereitschaft zur Sicherung der Straße von Hormus

Pakistan zeigte sich tief besorgt über die Eskalation, will aber seine Vermittlungsbemühungen fortsetzen. Kanzler Friedrich Merz bekräftigte im Bundestag die deutsche Bereitschaft, sich an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen, sobald die Voraussetzungen erfüllt sind. Die Bundesregierung setze weiterhin auf Diplomatie.

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Ölpreise steigen nur leicht – Kuwait und Bahrain angegriffen

Die Ölpreise reagierten verhalten auf die neuen Angriffe. Ein Barrel Brent-Rohöl stieg kurzzeitig auf über 95 US-Dollar, lag am Morgen aber bei 93,50 Dollar. Kuwait sperrte seinen Luftraum nach iranischem Beschuss vorübergehend. Auch Bahrain meldete Angriffe. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, sie hätten insgesamt 18 Ziele attackiert, darunter US-Stützpunkte in Kuwait, Bahrain und Jordanien.

US-Militär greift Tanker an – Indien protestiert

Das US-Militär beschoss im Golf von Oman einen Öltanker, der iranisches Öl transportiert haben soll. 21 Seeleute wurden gerettet, drei Inder gelten als vermisst. Indien bestellte den stellvertretenden US-Botschafter ein und protestierte scharf. Die USA haben eine Blockade iranischer Häfen verhängt.

Explosionen nahe Teheran – Iran droht mit weiteren Angriffen

Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran ereigneten sich mehrere Explosionen. Der staatliche Rundfunk berichtete von Detonationen in Karadsch und Waramin. Das US-Militär erklärte seine Angriffe für beendet, betonte aber die Wachsamkeit. Der Iran wies Trumps Behauptung direkter Kontakte zurück und drohte mit entschlossener militärischer Antwort.

UN prüft Verstöße gegen internationales Recht im Libanon

Die Vereinten Nationen haben angekündigt, mögliche Verstöße gegen das internationale Recht im Libanon zu untersuchen. Hintergrund sind die jüngsten israelischen Angriffe auf Ziele der Hisbollah in Beirut. Der israelische Verteidigungsminister Katz betonte, der Kampf gegen den Iran sei noch nicht beendet.

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