Flughafen BER steht still: Verdi ruft zu Warnstreik am Mittwoch auf
BER-Warnstreik: Verdi ruft zum Arbeitskampf auf

Flughafenbetrieb am BER droht Stillstand durch Verdi-Warnstreik

Die Gewerkschaft Verdi hat für den kommenden Mittwoch, den 18. März, einen umfassenden Warnstreik am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) angekündigt. Dieser Arbeitskampf wird den regulären Flughafenbetrieb voraussichtlich komplett lahmlegen und stellt eine deutliche Eskalation im aktuellen Tarifkonflikt dar.

Blockierte Verhandlungen als Auslöser

Der Streikaufruf erfolgt, nachdem die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern ins Stocken geraten sind. In der zweiten Verhandlungsrunde legten die Arbeitgeber ein Angebot vor, das von der Tarifkommission von Verdi als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen wurde. Die nächste Verhandlungsrunde ist erst für den 25. März angesetzt, was die Gewerkschaft zu dieser vorzeitigen Arbeitskampfmaßnahme bewegt hat.

Verdi-Verhandlungsführer kritisiert Arbeitgeberhaltung

Holger Rößler, Verhandlungsführer bei Verdi, äußerte sich deutlich zu den Gründen des Streiks: „Die Beschäftigten am BER halten den Flughafenbetrieb täglich am Laufen und verdienen nicht nur Respekt, sondern auch einen Tarifabschluss, der ihre wertvolle Arbeit angemessen anerkennt.“ Die Gewerkschaft wirft den Arbeitgebern vor, durch ihr Verhalten die konstruktive Verhandlungsführung aktiv zu blockieren und damit die Interessen der Mitarbeiter zu ignorieren.

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Auswirkungen auf den Flughafenbetrieb

Der für Mittwoch geplante Warnstreik wird voraussichtlich zu erheblichen Beeinträchtigungen im gesamten Flughafenbetrieb führen. Passagiere müssen sich auf Verspätungen, Ausfälle und Umleitungen einstellen. Die genauen Ausmaße der Betriebseinschränkungen werden in den kommenden Stunden konkretisiert, doch bereits jetzt ist mit einem nahezu vollständigen Stillstand der Abfertigungsprozesse zu rechnen.

Diese Arbeitskampfmaßnahme unterstreicht die angespannte Situation im Berliner Luftverkehr und setzt beide Verhandlungsparteien unter erheblichen Druck, bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 25. März eine tragfähige Lösung zu finden.

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