Freund bestätigt Interesse an Kvaratskhelia-Bruder – Wechsel erst 2028 möglich
Freund bestätigt Interesse an Kvaratskhelia-Bruder

Khvicha Kvaratskhelia war einer der Matchwinner für Paris Saint-Germain im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern. Seinen jüngeren Bruder haben die Münchner auf dem Schirm. Nun bestätigte Sportdirektor Christoph Freund das Interesse an Tornike Kvaratskhelia, dem 16-jährigen Bruder des georgischen Superstars.

Kvaratskhelia glänzt gegen Bayern

Der 25-jährige Georgier war am Mittwoch einer der PSG-Profis, die die Bayern-Abwehr mehrfach auseinandernahmen. Er gab nicht nur die Vorlage zum frühen Führungstor durch Ousmane Dembélé, sondern trumpfte mit Spielwitz, Tempo und Dribbelstärke auf. Am Ende feierte Kvaratskhelia, womöglich aktuell der beste Fußballer des Planeten, der nicht an der WM 2026 in Nordamerika teilnehmen kann (er konnte sich mit seinem Heimatland nicht qualifizieren), den erneuten Einzug ins Champions-League-Finale. Und das alles vor den Augen seines jüngeren Bruders Tornike, der in der Allianz Arena zu Gast war.

Tornike Kvaratskhelia: Probetraining am Bayern-Campus

Tornike Kvaratskhelia war jedoch nicht allein zum Daumen drücken nach München gekommen. Der erst 16-Jährige spielte in dieser Woche bei der U17 am Bayern-Campus vor. „Das kann ich bestätigen, dass der Junge da ist“, sagte Christoph Freund am Freitagvormittag. Der FCB-Sportdirektor ergänzte, dass Tornike neben den Trainingseinheiten auch bereits ein Freundschaftsspiel mit den Münchnern bestritten hat. Dabei gewann er mit der U17 gegen die von Bayern-Legende Klaus Augenthaler trainierte Mannschaft „Global Academy“ mit 3:1 – und erzielte dabei selbst einen Treffer.

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Freund: „Talent ist vorhanden“

„Das ist noch ein junger Bursche, der hat Talent. Ob er so gut ist wie sein Bruder, der herausragend ist, ein Weltklasse-Spieler, das wäre zu viel des Guten zu sagen“, erklärte Freund. Ob der „kleine Kvaratskhelia“, wie sein Bruder ein Linksaußen, tatsächlich verpflichtet wird, ist noch offen. Aktuell spielt Tornike, geboren in Tiflis, in seiner Heimatstadt für Dinamo Tiflis II und bestritt bereits sechs Länderspiele für die georgische U-17-Nationalmannschaft.

Wechsel erst nach dem 18. Geburtstag möglich

„Er ist ein talentierter junger Spieler und wir werden sehen, wie es da weitergeht“, sagte Freund zurückhaltend. Für die Bayern wäre es ein großer Coup, im Falle des jüngeren Bruders PSG und anderen europäischen Topklubs zuvorzukommen. Der Haken: Da Georgien kein EU-Mitglied ist, darf Tornike Kvaratskhelia nicht vor seinem 18. Geburtstag nach München wechseln – also erst ab dem 7. Februar 2028. Eine mögliche (Zwischen-)Lösung: Das Talent erhält bis dahin einen Kontrakt bei einem Kooperationsklub der Bayern, etwa beim Los Angeles FC, und kommt dann im Sommer 2028 nach München.

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