Arbeitslosigkeit in Sachsen verharrt weiterhin auf hohem Niveau
Die Arbeitslosigkeit im Freistaat Sachsen bleibt auf einem konstant hohen Niveau. Eine spürbare Trendwende ist nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bislang nicht erkennbar. Betroffene Arbeitsuchende sollen sich weiterhin auf die umfassende Unterstützung der Arbeitsagenturen verlassen können.
Stagnation bei hohen Arbeitslosenzahlen
Im Februar waren in Sachsen insgesamt 157.538 Frauen und Männer als arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem minimalen Anstieg von lediglich 51 Personen gegenüber dem Vormonat Januar. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres 2025 ist die Zahl der Arbeitslosen jedoch um knapp 7.300 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote verharrt unverändert bei 7,3 Prozent.
Schwierige Lage am Arbeitsmarkt
„Die Arbeitslosigkeit steigt zwar nicht weiter an, doch gleichzeitig nimmt die Beschäftigung ab und die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt auf einem niedrigen Niveau“, erläutert Klaus-Peter Hansen, Chef der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit. „Die Situation am Arbeitsmarkt ist nach wie vor schwierig und wird maßgeblich von wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt.“
Keine Trendwende in Sicht
Laut Hansen ist eine grundlegende Trendwende derzeit nicht absehbar. „Umso bedeutender ist es, dass sowohl Arbeitssuchende als auch Arbeitgeber weiterhin auf unsere Arbeit und unsere Unterstützung vertrauen“, betont er. „Allein in den vergangenen vier Wochen konnten wir über 13.000 Menschen dabei helfen, eine neue Arbeitsstelle oder eine Qualifizierungsmaßnahme zu beginnen.“
Höchster Februarwert seit 2017
Im langjährigen Vergleich markiert die aktuelle Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent den höchsten Stand in einem Februar seit dem Jahr 2017. Damals lag die Quote bei 7,6 Prozent. Von den insgesamt 157.538 Arbeitslosen in Sachsen suchen 71.483 Personen eine Beschäftigung als Fachkraft und 81.083 Personen eine Tätigkeit als Helfer.



