Tarifeinigung bei Mitteldeutscher Regiobahn: Mehr Geld für Lokführer und Beschäftigte
Tarifeinigung: Mehr Geld für Regiobahn-Beschäftigte

Tarifeinigung zwischen Mitteldeutscher Regiobahn und GDL besiegelt

In den Tarifverhandlungen zwischen der Mitteldeutschen Regiobahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wurde eine verbindliche Einigung erzielt. Dieser Tarifabschluss sieht eine mehrstufige Weiterentwicklung der Entgelte sowie strukturelle Anpassungen in den Entgelttabellen vor, wie die Mitteldeutsche Regiobahn in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab. Die vereinbarte Laufzeit beträgt zwei Jahre und beginnt rückwirkend zum März 2026.

Konkrete Verbesserungen für die Beschäftigten

Ein Sprecher der GDL bestätigte den erfolgreichen Tarifabschluss und nannte konkrete Details. Demnach wurden stufenweise Erhöhungen des Grundentgelts und der Zulagen vereinbart. Zusätzlich sind Verbesserungen beim Urlaubsgeld, strukturelle Veränderungen der Entgelttabellen und eine stufenweise Anhebung der Auszubildendenvergütung Teil der Vereinbarung. Diese Maßnahmen sollen die finanzielle Situation der rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Leipzig und Chemnitz nachhaltig verbessern.

Planungssicherheit für die kommenden Jahre

Roman Bartels, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mitteldeutschen Regiobahn, äußerte sich zufrieden: „Wir haben eine tragfähige Lösung erreicht, die sowohl die Leistung unserer Beschäftigten anerkennt als auch Planungssicherheit für die kommenden Jahre schafft.“ Die zweijährige Laufzeit des Tarifvertrags ermöglicht es beiden Seiten, langfristig zu planen und stabile Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.

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Das Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn

Die Mitteldeutsche Regiobahn ist auf mehreren wichtigen Regionalverbindungen in Sachsen und Thüringen unterwegs. Zu ihrem Streckennetz gehören:

  • Die Regional-Expresslinie RE 6 zwischen Leipzig und Chemnitz
  • Die Regionalbahn-Linie RB 110 von Leipzig nach Döbeln
  • Das Elektronetz Mittelsachsen mit den Verbindungen RE 3 (Dresden - Hof), RB 30 (Dresden - Zwickau) und RB 45 (Chemnitz - Elsterwerda)

Diese Einigung markiert einen wichtigen Schritt für die Beschäftigten im regionalen Schienenverkehr und unterstreicht die Bedeutung fairer Tarifabschlüsse in der Verkehrsbranche.

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