Verschärfte US-Einreisebestimmungen: Neue Datenerhebungen an der Grenze
Die US-Grenzbehörde plant, die Einreisebestimmungen für Reisende deutlich zu verschärfen. In Zukunft sollen viel mehr personenbezogene Daten erhoben werden, darunter alte Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Informationen über Familienangehörige. Diese Maßnahmen werfen wichtige Fragen für Arbeitnehmer auf, die regelmäßig Dienstreisen in die USA unternehmen.
Was Arbeitgeber verlangen dürfen und wann Ablehnung möglich ist
Arbeitgeber können von ihren Mitarbeitern grundsätzlich verlangen, dass sie Dienstreisen antreten, sofern diese im Rahmen des Arbeitsvertrags und der betrieblichen Erfordernisse liegen. Allerdings gibt es Grenzen: Wenn die neuen US-Einreisebestimmungen zu erheblichen Datenschutzbedenken führen oder die Privatsphäre der Reisenden unverhältnismäßig beeinträchtigen, können Arbeitnehmer unter Umständen eine Ablehnung rechtfertigen.
Wichtige Aspekte im Überblick:
- Die US-Behörden wollen umfangreichere Daten sammeln, um Sicherheitsrisiken besser zu bewerten.
- Arbeitnehmer sollten ihre Rechte kennen und im Zweifelsfall rechtlichen Rat einholen.
- Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge können zusätzliche Regelungen zu Dienstreisen enthalten.
Es ist ratsam, dass Unternehmen und Beschäftigte frühzeitig klären, wie mit den verschärften Einreisevorschriften umgegangen werden soll, um Konflikte zu vermeiden und die Zusammenarbeit reibungslos zu gestalten.



