Bayer Leverkusen setzt ein starkes Zeichen für die Nachwuchsförderung: Der Bundesligist hat das 18-jährige Top-Talent Montrell Culbreath mit einem neuen Vertrag bis 2031 ausgestattet. Der Junioren-Nationalspieler unterschrieb nach Informationen der BILD zu wesentlich besseren Bezügen. Damit wird der Offensivspieler für seinen Durchbruch im Profiteam belohnt.
Durchbruch in der Rückrunde
Culbreath absolvierte in der abgelaufenen Saison zwölf Bundesliga-Spiele, drei Einsätze in der Champions League und einen im DFB-Pokal. Der gelernte Angreifer half zunächst auf der rechten Außenbahn in der Defensive aus und spielte sich dann fest. In der Vorbereitung zur neuen Saison hat der Spieler aus der eigenen Jugend die Chance, seine Position innerhalb der Mannschaft zu festigen.
Leihe vorerst vom Tisch
Die ursprünglich für diesen Sommer angedachte Leihe zu einem kleineren Klub liegt vorerst auf Eis. Bayer untermauert dies mit einem klaren Signal: Obwohl Culbreath erst im Januar bis 2030 verlängert hatte, erhielt er nun den nächsten neuen Vertrag. Dies zeigt das große Vertrauen des Klubs in das Talent.
Bayer setzt auf Eigengewächse
Der Klub investiert gezielt in seine Nachwuchsspieler. Zuletzt wurde der Vertrag von Spielmacher Francis Onyeka (19), der für eine Saison zum Aufsteiger Elversberg geht, um Spielpraxis zu sammeln, bis 2032 verlängert. Kerim Alajbegović (18) unterschrieb im Frühjahr im Zuge seiner Rückkehr von RB Salzburg nach Leverkusen wie Culbreath bis 2031. Vor einem Jahr standen die Jungstars zusammen für Bayer im U19-Finale um die Deutsche Meisterschaft, das gegen Köln verloren wurde.
Das „Future Team“ als Zukunftsprojekt
Alle drei Talente gehören zu Leverkusens „Future Team“, das 2025 zur Förderung besonderer Talente gegründet wurde. Vor allem Profi-Boss Kim Falkenberg (38) kümmert sich unter der Leitung von Sportchef Simon Rolfes (44) um das Zukunfts-Projekt des Klubs. Ziel ist es, Spieler für die Profi-Mannschaft im eigenen Klub oder über Leihen auszubilden und zu fördern. Wer es nicht in die Werkself schafft, soll gewinnbringend verkauft werden.
Internationales Interesse an Alajbegović
Für Alajbegović zum Beispiel boten die italienischen Vereine AS Rom und Lazio Rom schon im Winter 25 Millionen Euro Ablöse. Das Interesse aus Italien, aber auch aus England, Portugal und Spanien am bosnischen WM-Spieler ist nach wie vor groß. Bisher blockt Bayer alle Angebote ab. Alajbegović soll sich in Leverkusen durchsetzen.



