BMW-Rückruf: Über 337.000 Fahrzeige weltweit von möglicher Brandgefahr betroffen
Der Münchner Automobilhersteller BMW muss erneut einen umfangreichen Rückruf starten. Weltweit sind 337.374 Fahrzeuge potenziell von einer möglichen Brandgefahr betroffen, wie aus einer Veröffentlichung in der Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht. In Deutschland sind 29.441 Fahrzeuge betroffen. Der Rückruf betrifft Modelle aus einem Produktionszeitraum von Juni 2022 bis Dezember 2025.
Details zur technischen Ursache
Laut dem KBA kann eine mangelhafte Verlegung des Cockpit-Kabelbaumes beim Ersatz des Mikrofilters zu Beschädigungen an Kabeln führen. Dies könnte im schlimmsten Fall einen Kurzschluss mit Rauchentwicklung und Brandfolge verursachen. Als Maßnahme wird die Verlegung des Cockpit-Kabelbaumes geprüft und gegebenenfalls nachgebessert.
Betroffene Modelle und Handlungsempfehlungen
Von dem Rückruf sind folgende Modelle betroffen:
- BMW i5
- BMW 7er
- BMW M5
- BMW 5er
- BMW i7
Ein BMW-Sprecher teilte mit, dass im Zusammenhang mit diesem Fehlerbild bisher kein Unfall bekannt sei. Für betroffene Kunden gelten spezifische Handlungsempfehlungen:
- Wenn das Fahrzeug bereits einen Ölservice und somit einen Mikrofilterwechsel erhalten hat, ist eine umgehende Prüfung und eventuelle Nacharbeit der Kabel notwendig.
- Wenn noch kein Ölservice durchgeführt wurde, besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Eine Nacharbeit beim ersten Ölservice ist ausreichend.
Historischer Kontext und weitere Informationen
Bereits im vergangenen Herbst hatte BMW Hunderttausende Autos zurückgerufen, weil es durch ein Starterproblem im schlimmsten Fall zu Bränden kommen konnte. Der aktuelle Rückruf unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen in der Qualitätssicherung der Automobilindustrie.
Die betroffenen Fahrzeuge wurden zwischen dem 9. Juni 2022 und dem 5. Dezember 2025 produziert. BMW bestätigte den Rückruf und arbeitet eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Sicherheit der Kunden zu gewährleisten.



