BR Volleys holen Weltklasse-Libero Erik Shoji zurück nach Berlin
BR Volleys holen Weltklasse-Libero Shoji zurück

Der deutsche Volleyball-Meister BR Volleys sorgt mit einer spektakulären Rückholaktion für Aufsehen: Zehn Jahre nach seinem Abschied aus der Hauptstadt kehrt Libero Erik Shoji nach Berlin zurück. Der 36-jährige US-Profi kommt als zweimaliger Champions-League-Sieger und dreimaliger Olympia-Teilnehmer. Mit starken Leistungen will er sich für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles empfehlen.

Niroomand: Shojis Karriere „absolut beeindruckend“

Shoji war 2014 von Hypo Tirol Innsbruck nach Berlin gewechselt und stieg zügig in die Weltspitze auf. „Was Erik für eine Karriere hingelegt hat, ist absolut beeindruckend. Er spielt seit vielen Jahren auf allerhöchstem Niveau und ist noch lange nicht fertig“, sagte Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand in einer Vereinsmitteilung. Man erhoffe sich von ihm Stabilität und zugleich frischen Wind. Mit seiner Positivität und Emotionalität soll er eine Führungsfigur werden.

Nach Shojis internationalem Durchbruch im Volleys-Trikot war der Weg in Europas Topligen der logische nächste Schritt. Es folgten Stationen in Russland und Italien, sein Glück fand er jedoch vor allem in Polen bei Zaksa Kedzierzyn-Kozle. Dort wurde der Stanford-Absolvent 2022 Meister in der polnischen Liga und gewann zweimal hintereinander die Champions League (2022 und 2023). Parallel ist Shoji seit einer Dekade ein zentraler Bestandteil des US-Teams und gewann zwei olympische Bronzemedaillen (2016 und 2024).

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Shoji outete sich als queer

Vor einem Jahr machte Shoji Schlagzeilen, als er sich in einem viel beachteten Video als queer outete – einer der wenigen im Profisport. Gleichzeitig ist der Bruder des früheren Berliners Kawika Shoji einer der größten Volleyball-Influencer. 1,3 Millionen Menschen folgen ihm auf TikTok, 320.000 bei Instagram und 190.000 auf YouTube.

Mit der Verpflichtung Shojis unterstreichen die BR Volleys ihren Anspruch, in der kommenden Saison sowohl in der Bundesliga als auch international eine Spitzenrolle zu spielen. Der Libero soll dem Team nicht nur sportlich, sondern auch als Führungspersönlichkeit weiterhelfen.

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