DocMorris setzt auf KI und streicht 100 Vollzeitstellen
DocMorris: KI-Strategie kostet 100 Stellen

Die Onlineapotheke DocMorris verschärft ihren Sparkurs und setzt dabei verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Im Zuge einer beschleunigten KI-Strategie werden konzernweit rund 100 Vollzeitstellen gestrichen, wie das Schweizer Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Durch die Automatisierung von Arbeitsprozessen sollen die jährlichen Kosten um mindestens 15 Millionen Franken gesenkt werden.

Einmalige Kosten und erwartete Effekte

Für die Umsetzung der Maßnahmen fallen einmalige Kosten von fünf Millionen Franken an. Ein positiver Ergebniseffekt werde bereits im zweiten Halbjahr 2026 erwartet. Den betroffenen Mitarbeitenden sollen Abfindungspakete angeboten werden.

Unternehmensführung begründet Schritt

„Die Technologie erlaubt es uns heute, Arbeitsabläufe in allen Unternehmensbereichen noch weiter zu optimieren und durch konsequente Automatisierung effizienter zu gestalten“, erklärte Firmenchef Walter Hess. Dies sei ein weiterer Schritt zur Steigerung der Profitabilität. Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung sagte er, die Umsatzdynamik habe sich im zweiten Quartal beschleunigt, insbesondere bei rezeptpflichtigen Medikamenten.

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Finanzchef sieht gestärkte Voraussetzungen für Wachstum

„Mit den angekündigten Effizienzsteigerungen stärken wir die kostenseitigen und organisatorischen Voraussetzungen für das geplante profitable Wachstum in den kommenden Jahren zusätzlich“, erklärte Finanzchef Daniel Wüest. Das Unternehmen will mit dem Sparkurs langfristig profitabel wachsen.

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