FC Bayern: Zweifel am Gordon-Transfer wachsen
FC Bayern: Zweifel an Gordon-Verpflichtung

Der FC Bayern München befindet sich mitten in der Kaderplanung für die kommende Saison. Ziel ist es, alle Transfers frühzeitig abzuschließen. Ein Name, der dabei immer wieder fällt, ist Anthony Gordon. Der 25-jährige Linksaußen von Newcastle United steht im Fokus der Münchner. Doch nicht alle im Klub sind von einer Verpflichtung überzeugt.

Hohe Ablösesumme sorgt für Diskussionen

Laut Sky haben die Bayern-Verantwortlichen bereits ein Angebot für Gordon abgegeben. Die geforderte Ablösesumme von über 80 Millionen Euro gilt jedoch als zu hoch. Sportvorstand Max Eberl sieht sich mit zwei Problemen konfrontiert: Zum einen ist die Summe für die Münchner nicht akzeptabel, zum anderen gibt es interne Bedenken. Rein sportlich ist Gordon unumstritten, doch SPORT1 zufolge fragen sich einige Entscheidungsträger, ob eine Verpflichtung wirklich notwendig ist.

Gordon als Backup für Luis Díaz geplant

Gordon soll vor allem als Backup für Luis Díaz eingeplant werden. Die Skeptiker argumentieren, dass der 29-jährige Kolumbianer aufgrund seiner starken Leistungen keinen Druck benötige und zudem in seiner Zeit in München nie verletzt war. Daher sei ein teurer Ersatz nicht zwingend erforderlich.

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Suche nach Außenverteidiger wird wichtiger

Hinter den Kulissen wächst der Wunsch nach der Verpflichtung eines Außenverteidigers. Grund dafür sind die Verletzungsanfälligkeit von Alphonso Davies und die Gehaltsforderungen von Konrad Laimer. Erst am Wochenende hatte Eberl klargestellt, dass ein Abschied Laimers nicht ausgeschlossen sei – entweder im Sommer oder ablösefrei 2027.

Hoeneß erhöht Druck auf Laimer

Auch Uli Hoeneß hat den Druck auf Laimer erhöht. „Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona“, sagte der Ehrenpräsident bei DAZN. „Und solche Spieler müssen akzeptieren, dass es Grenzen gibt – auch dann, wenn sie sehr gut verdienen.“ Laimer habe noch ein Jahr Vertrag, betonte Hoeneß. „Was er aktuell verdient, können nur sehr wenige Vereine in Europa überhaupt anbieten. Ich weiß nicht, was Max und Christoph ihm konkret angeboten haben, aber es wird sicher nicht das gewesen sein, was seine Berater zu Beginn gefordert haben.“

Die Bayern-Bosse sehen die Priorität daher eher auf der Verpflichtung eines Außenverteidigers als auf dem teuren Gordon-Transfer. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich die Kaderplanung entwickelt.

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