Der neue Ferrari Amalfi, das neueste Modell aus Maranello, sorgt bereits vor seiner offiziellen Markteinführung für Aufsehen. Ein kürzlich veröffentlichtes Video zeigt den Supersportwagen beim Kaltstart und offenbart den unverwechselbaren Sound seines Zwölfzylinder-Motors. Der Amalfi, der als Nachfolger des 812 Superfast gilt, setzt auf einen frei saugenden V12-Motor, der in der heutigen Zeit der Turboaufladung und Elektrifizierung eine Seltenheit darstellt.
Der Sound des V12-Motors
In dem Video, das auf verschiedenen Online-Plattformen kursiert, ist zu hören, wie der Motor des Ferrari Amalfi beim ersten Start tief und grollend anspringt. Beim anschließenden Leerlauf entfaltet der Zwölfzylinder ein sonores Brummen, das bei höheren Drehzahlen in ein scharfes, aggressives Fauchen übergeht. Ferrari-Ingenieure haben den Auspuff speziell abgestimmt, um einen klaren, unverfälschten Klang zu gewährleisten. „Der Sound ist ein wesentlicher Bestandteil des Fahrerlebnisses“, sagte ein Sprecher des Unternehmens. „Wir haben viel Arbeit in die Akustik gesteckt, um sicherzustellen, dass der Amalfi die emotionale Verbindung zwischen Fahrer und Maschine verstärkt.“
Technische Details und Leistung
Der Ferrari Amalfi wird von einem 6,5-Liter-V12-Motor angetrieben, der rund 830 PS leistet. Damit beschleunigt der Zweisitzer in nur 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 340 km/h. Der Motor ist mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt, das für blitzschnelle Schaltvorgänge sorgt. Trotz der beeindruckenden Leistungswerte legt Ferrari Wert auf Effizienz: Der Amalfi verfügt über ein Start-Stopp-System und eine Zylinderabschaltung, die im Teillastbetrieb sechs Zylinder deaktiviert, um den Kraftstoffverbrauch zu senken.
Design und Aerodynamik
Optisch präsentiert sich der Amalfi als evolutionäres Design mit klaren Linien und muskulösen Proportionen. Die Frontpartie wird von einem markanten Kühlergrill dominiert, während die Seitenansicht von großen Lufteinlässen und einer langen Motorhaube geprägt ist. Am Heck fallen die vier Endrohre und der ausfahrbare Heckspoiler auf. Ferrari gibt an, dass der Abtrieb um 30 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell gesteigert wurde, was auf verbesserte aerodynamische Elemente wie einen aktiven Unterboden und Luftleitelemente zurückzuführen ist.
Innenraum und Ausstattung
Im Innenraum setzt Ferrari auf eine Mischung aus Luxus und Sportlichkeit. Hochwertige Materialien wie Leder, Carbon und Aluminium prägen das Ambiente. Der Fahrerplatz ist auf das Wesentliche reduziert, mit einem digitalen Instrumentendisplay und einem zentralen Infotainment-Bildschirm. Die Sitze bieten guten Seitenhalt und sind elektrisch verstellbar. Serienmäßig sind ein Soundsystem von JBL und ein Head-up-Display an Bord. Optional sind Sitzheizung und -belüftung sowie ein adaptives Fahrwerk erhältlich.
Markteinführung und Preis
Der Ferrari Amalfi wird voraussichtlich im dritten Quartal 2025 auf den Markt kommen. Der Preis liegt bei rund 450.000 Euro netto. Damit positioniert sich das Modell oberhalb des 812 Superfast, aber unterhalb des limitierten Daytona SP3. Ferrari plant, den Amalfi in einer limitierten Stückzahl von etwa 1.000 Exemplaren pro Jahr zu produzieren. Interessenten können sich bereits jetzt in den Ferrari-Showrooms für ein Vorkaufsrecht eintragen lassen. Der Sound des V12 bleibt ein zentrales Verkaufsargument – und das Video des Kaltstarts hat die Vorfreude der Enthusiasten weiter angeheizt.



