Schutz vor Dieben: Diese Verstecke finden Einbrecher nur schwer
Bargeld, Schmuck, Gold oder wichtige Dokumente – viele Menschen bewahren Wertgegenstände in den eigenen vier Wänden auf. Doch klassische Verstecke sind Einbrechern längst bekannt. Wer Geld zu Hause verstecken will, sollte daher Orte wählen, die unauffällig wirken und nicht sofort ins Blickfeld geraten.
Warum die Zeit für Einbrecher entscheidend ist
Bei einem Einbruch zählt vor allem die Zeit. Diebe durchsuchen meist zuerst Schlaf-, Wohn- und Arbeitszimmer sowie Schränke, Schubladen und andere offensichtliche Verstecke. Je länger die Suche dauert, desto größer ist das Risiko, entdeckt zu werden. Welche Verstecke geeignet sind, verrät myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer).
Unauffällige Orte im Haus
Ein Bereich, der oft weniger Aufmerksamkeit bekommt, ist der Eingangsbereich. Dort können etwa Sicherungskästen Platz für kleinere Wertgegenstände bieten. Auch Abdeckleisten oder Hängelampen kommen als Versteck infrage, sofern dadurch keine Sicherheitsrisiken entstehen.
Auch die Küche bietet Möglichkeiten. Von klassischen Verstecken wie leeren Kaffeedosen oder präparierten Konservendosen wird jedoch eher abgeraten, da sie vielen Tätern bekannt sind. Unauffälliger wirken Verpackungen von Lebensmitteln wie Reis oder Mehl im Vorratsschrank.
Als besonders ungewöhnlicher Ort gilt der Tiefkühlschrank. Wertgegenstände sollten dort allerdings gut gegen Kälte geschützt und unauffällig verpackt werden.
Kreative Ideen für Bad und Wohnzimmer
Das Bad kann durch leere Kosmetikdosen oder Cremetiegel als Versteck dienen. Eine weitere Möglichkeit wäre, Geldscheine in Toilettenpapierrollen einzuarbeiten. Diese Methode hilft allerdings nur, wenn man selbst den Überblick behält.
Im Wohn- oder Arbeitszimmer bieten sich statt präparierter Bücher eher Fotoalben an. Geld lässt sich dort hinter Bildern verstauen, ohne sofort aufzufallen.
Auch schwere Möbel können hilfreich sein. Da Einbrecher meist wenig Zeit haben, durchsuchen sie sperrige Einrichtungsgegenstände oft nicht besonders gründlich. Wertgegenstände lassen sich daher unter oder hinter solchen Möbeln verstecken.
Der Tresor bleibt die sicherste Lösung
Den besten Schutz bietet weiterhin ein Tresor. Moderne Modelle lassen sich häufig unauffällig in die Einrichtung integrieren und bieten deutlich mehr Sicherheit als improvisierte Verstecke.
Diese Orte sollten vermieden werden
Einige Verstecke sind so bekannt, dass Einbrecher dort häufig zuerst suchen. Dazu zählen Betten und Matratzen, Kleiderschränke, Kommoden, Socken, Bilder und Gemälde, elektronische Geräte, Möbelunterseiten sowie lose Fußbodendielen. Wer Wertsachen dort aufbewahrt, geht ein höheres Risiko ein, dass sie gefunden werden.
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