Der FSV Babelsberg 74 hat ein neues Vereinsgebäude im Wert von 3,4 Millionen Euro fertiggestellt. Die feierliche Einweihung, die im Rahmen des Sommerfests zum 50. Vereinsjubiläum am Samstag stattfinden sollte, wurde jedoch aufgrund einer Hitzewelle und eines Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner abgesagt.
Zweijährige Bauzeit und moderne Ausstattung
Der Bau des neuen Gebäudes dauerte zwei Jahre. Es umfasst zwei Etagen mit acht Umkleidekabinen, einem Mehrzweckraum, einem separaten Bereich für Schiedsrichter sowie einem Büro für den Platzwart. Vereinspräsident Olaf Schaefer erklärte gegenüber den Potsdamer Neuesten Nachrichten, dass der Neubau notwendig geworden sei, weil der Verein inzwischen fast 700 Mitglieder in 26 Mannschaften zähle. Der alte Altbau aus den 1970er Jahren und die aufgestellten Container hätten nicht mehr ausgereicht.
Finanzierung vollständig durch Stadt und Land
Die Gesamtkosten von 3,4 Millionen Euro wurden zu 100 Prozent von der Stadt Potsdam und dem Land Brandenburg übernommen, so Schaefer. Zur Einweihung waren Brandenburgs Finanzminister Daniel Keller (SPD) und Potsdams Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Torsten Wiegel (parteilos), erwartet worden.
Absage wegen Eichenprozessionsspinner und Hitze
Die Absage des Festes erfolgte, nachdem Mitte der Vorwoche bei Fällarbeiten auf dem städtischen Grundstück, das der Verein für Training nutzt, ein Baum mit dem Eichenprozessionsspinner befallen entdeckt wurde. „Der befallene Baum steht so dicht am Vereinsgebäude, dass die Terrasse gesperrt hätte werden müssen“, erklärte Schaefer. Obwohl das Nest inzwischen entfernt wurde, bleibe die Absage aus Sicherheitsgründen und wegen der vorhergesagten Hitze bestehen. Ein Ersatztermin wird noch gesucht. Auch die für Samstag geplanten Nachwuchsturniere fallen aus.



