Gladbach kämpft um 7,5 Mio Euro: Kein Schaulauf-Finale
Gladbach kämpft um 7,5 Mio Euro

Die Rettung ist endlich eingetütet. Doch Borussia Mönchengladbach hat nicht den geringsten Grund, sich jetzt entspannt zurückzulehnen. Im Gegenteil: Es geht im Saisonendspurt am Samstag beim FC Augsburg und eine Woche später im Borussia-Park gegen die TSG Hoffenheim (beides 15.30 Uhr/Sky) um unfassbar viel!

Die Fans sind für reichlich Horror-Fußball zu entschädigen. Und es geht auch um unfassbar viel Kohle! Bevor beim VfL aber irgendjemand ans Geld denkt, stehen erstmal andere Prioritäten an: Ein bisschen Wiedergutmachung für ein „Scheißjahr“, wie es Gladbach-Boss Rainer Bonhof (74) selbst genannt hat. Natürlich auch weiter um Eigenwerbung für Trainer Eugen Polanski (40) – die Zukunft des Trainers hat Manager Rouven Schröder (50) auch nach dem 1:0 gegen Dortmund erneut offengelassen. Polanski selbst sagt: „Wir sind alle Profis, wollen in jedem Spiel um den maximalen Erfolg kämpfen. Es sind noch sechs Punkte zu vergeben – und die wollen wir! Außerdem geht es natürlich auch noch um die TV-Kohle.“

Jeder Tabellenplatz zählt

Und die TV-Kohle wäre auch extrem wichtig für die sportliche Zukunft des VfL. Schröder braucht jeden Euro, um für die kommende Saison das große Zittern zu vermeiden. Und eine hungrigere, mutigere, schnellere und schlagkräftigere Truppe zusammenzustellen. Dafür zählt tatsächlich jeder einzelne Tabellenplatz – denn in der Fünfjahres-Wertung ist für Gladbach noch eine Summe von 7,5 Millionen Euro offen!

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Aktuell sieht diese Rangliste in der Bundesliga so aus: Gladbach ist Zehnter mit 388 Punkten, liegt damit hinter Hoffenheim (9. mit 411) und Mainz (8. mit 416). Beide Teams sind praktisch nicht mehr einzuholen – auch weil der VfL zuletzt im Heimspiel gegen Mainz in der Nachspielzeit noch den Sieg vergeigte und sich den 1:1-Ausgleich fing.

Augsburg, Union und Bremen im Nacken

Aber dafür hängen Gladbach gleich drei Verfolger im Nacken, die alle noch vorbeiziehen können! Auf Platz elf liegt Augsburg (385 Zähler) – der Gegner vom kommenden Samstag. Dahinter rangieren Union Berlin (380) und Werder Bremen (375). Jeder einzelne Platzverlust würde ein Minus von 2,5 Millionen Euro bedeuten, bei einem Abrutschen um drei Bundesliga-Plätze hätte Schröder also satte 7,5 Millionen Euro weniger in seinem Planungs-Etat.

Für die Gladbacher geht es also nicht nur um Prestige, sondern um harte Euros, die in der kommenden Saison dringend benötigt werden. Die Mannschaft ist gefordert, in den letzten beiden Spielen alles zu geben, um die bestmögliche Ausgangsposition für die Zukunft zu sichern.

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