Im HFC-Podcast „Chemie kennt keine Liga“ der Mitteldeutschen Zeitung ist in der 45. Folge Präsident René Walther zu Gast. Der 50-jährige Familienvater, der im Hauptberuf Geschäftsführer der halleschen Stadtwerke ist, spricht über seine ersten Wochen im Amt, die sportliche Entwicklung des Klubs, die jüngste Lizenzentscheidung und die strategischen Pläne für die nahe und ferne Zukunft.
Kindheitserinnerungen und neue Perspektiven
Walther schwärmt im Gespräch mit den Moderatoren Tobias Lubert und Fabian Wölfling von seinem Kindheitsidol Werner Peter, einem Stürmer des HFC in den 1970er und 1980er Jahren. Idole auf dem Platz habe er heute zwar nicht mehr, aber Fan des Klubs sei er geblieben. „Nur die Spiele kann ich nicht mehr wirklich verfolgen“, gesteht der Präsident. Während der 90 Minuten sei er als Vereinschef stark eingebunden: Er führt Gespräche, schüttelt Hände und kümmert sich um organisatorische Belange.
Amtsübernahme und erste Eindrücke
Anfang April trat Walther die Nachfolge von Jürgen Fox an. Die „Wucht des Vereins“ habe ihn sofort beeindruckt. „Daran muss man sich gewöhnen“, sagt er im Podcast. Die Verantwortung sei groß, aber er freue sich auf die Herausforderungen. Besonders die enge Verbindung zu den Fans und die Tradition des Klubs motivierten ihn.
Sportliche Saison und Vertragsfragen
Ein zentrales Thema ist die aktuelle Saison in der 3. Liga. Walther äußert sich zur sportlichen Leistung des Teams und zur ausstehenden Vertragsverlängerung mit Sportchef Daniel Meyer. „Wir sind in guten Gesprächen“, verrät der Präsident, ohne konkrete Details zu nennen. Auch das Budget des Klubs wird diskutiert: Walther betont die Notwendigkeit, wirtschaftlich solide zu wirtschaften, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Lizenzentscheidung und Leitbild
Die kürzlich erteilte Lizenz für die kommende Saison sei ein wichtiger Schritt. „Das gibt uns Planungssicherheit“, so Walther. Zugleich kündigt er die Erarbeitung eines Leitbilds für den HFC an. „Wir brauchen eine klare Identität und Ziele, die über den sportlichen Erfolg hinausgehen“, erklärt er. Dazu gehörten auch die Nachwuchsförderung und die regionale Verankerung.
Zukunftspläne und Visionen
Für die nahe Zukunft plant Walther, die Strukturen des Vereins zu professionalisieren. Mittelfristig strebt er eine Etablierung in der 3. Liga an, langfristig träumt er von einer Rückkehr in den Profifußball. „Aber das erfordert Geduld und harte Arbeit“, schränkt er ein. Der Podcast endet mit einem Ausblick auf die kommenden Wochen und einem Appell an die Fans, den Verein weiter zu unterstützen.



