ICE-Strecke Berlin–Hamburg: Wieder 230 km/h, aber neue Probleme
ICE-Strecke Berlin–Hamburg: 230 km/h, neue Probleme

Die Deutsche Bahn hat auf der ICE-Strecke zwischen Berlin und Hamburg die zulässige Höchstgeschwindigkeit wieder auf 230 km/h angehoben. Zwei Wochen lang waren die Züge nur mit maximal 160 km/h unterwegs. Ein Bahnsprecher bestätigte dem Tagesspiegel, dass die Geschwindigkeitserhöhung seit Mittwoch gilt – allerdings nicht auf der gesamten Strecke.

Eingeschränkte Höchstgeschwindigkeit auf Teilstücken

Von den insgesamt 280 Kilometern zwischen den beiden Metropolen dürfen die ICE-Züge nur auf 170 Kilometern wieder die volle Geschwindigkeit erreichen. Auf den Abschnitten bei Büchen und Nauen bleibt die Geschwindigkeit zunächst auf 160 km/h begrenzt. Grund dafür sind laut Bahnsprecher technische Einschränkungen, die noch nicht behoben werden konnten.

Die temporäre Reduzierung auf 160 km/h hatte in den vergangenen zwei Wochen zu Verspätungen und Unmut bei Reisenden geführt. Die Bahn verspricht, an der vollständigen Wiederherstellung der Strecke zu arbeiten, nennt aber keinen konkreten Zeitpunkt für die Aufhebung der Restriktionen auf den beiden Teilstücken.

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Hintergrund der Geschwindigkeitsbegrenzung

Die Langsamfahrstellen waren notwendig geworden, nachdem bei routinemäßigen Inspektionen Schäden an der Oberleitung und am Gleisbett festgestellt worden waren. Die Reparaturen wurden in den vergangenen zwei Wochen durchgeführt, doch an den beiden genannten Stellen sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen.

Die Strecke Berlin–Hamburg ist eine der wichtigsten ICE-Verbindungen in Deutschland. Täglich nutzen tausende Fahrgäste die Züge. Die Bahn rät Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Fahrplanlage zu informieren, da es weiterhin zu leichten Verspätungen kommen kann.

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