Juventus Turin plant offenbar eine langfristige Neuausrichtung auf der Torhüterposition. Nach Informationen der italienischen Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“ hat der italienische Rekordmeister Argentiniens Nationalkeeper Emiliano Martínez ins Auge gefasst. Der 33-Jährige steht bei Aston Villa unter Vertrag, doch Juventus ist nur bereit, eine Ablösesumme von maximal zehn Millionen Euro zu zahlen. Diese Summe liegt deutlich unter dem Marktwert des Torwarts, der in der Premier League und auch international als einer der besten Keeper gilt.
Finanzielle Schranken und Alternativen
Die begrenzten finanziellen Mittel zwingen Juventus dazu, Alternativen zu prüfen. Sollte Aston Villa auf einer höheren Ablöse bestehen, könnte der Wechsel zu Martínez scheitern. Intern wird daher auch ein möglicher Transfer von Guglielmo Vicario von Tottenham Hotspur diskutiert. Der italienische Torhüter, der ebenfalls internationale Erfahrung besitzt, könnte eine kostengünstigere Option darstellen. Vicario wechselte erst 2023 zu Tottenham und hat sich dort als Stammkraft etabliert, jedoch könnte ein Wechsel zu Juventus für ihn reizvoll sein.
Bedeutung für die Saisonplanung
Die Entscheidung für einen neuen Torwart ist für Juventus von großer Bedeutung, da die Mannschaft in der vergangenen Saison defensive Schwächen offenbarte. Ein erfahrener Keeper wie Martínez oder ein talentierter Torwart wie Vicario könnte die Abwehr stabilisieren. Juventus-Trainer Thiago Motta soll laut „Gazzetta dello Sport“ ein Mitspracherecht bei der Wahl haben. Die Verhandlungen könnten sich noch bis zum Ende der Transferperiode hinziehen, da Juventus die finanziellen Rahmenbedingungen einhalten muss. Sollte kein Deal zustande kommen, könnte auch eine interne Lösung mit dem aktuellen Keeper Mattia Perin in Betracht gezogen werden.



