Lufthansa trotzt Iran-Krieg: Gewinn soll trotz Krise steigen
Lufthansa trotzt Iran-Krieg und will Gewinn steigern

Die Lufthansa hat ambitionierte Ziele für das laufende Jahr bekannt gegeben. Trotz des anhaltenden Iran-Kriegs, gestiegener Kerosinpreise und mehrerer Streiks der Beschäftigten soll der Gewinn deutlich steigen. Der operative Gewinn vor Sonderposten (bereinigtes Ebit) soll den Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro klar übertreffen – ein Plus von mehr als zehn Prozent, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte.

Herausforderungen und Gegenmaßnahmen

Die Kerosinrechnung der Lufthansa wird voraussichtlich um 1,7 Milliarden Euro auf insgesamt 8,9 Milliarden Euro steigen. Vorstandschef Carsten Spohr setzt jedoch auf eine Kombination aus höheren Ticketerlösen, einer besseren Auslastung der Flugzeuge und Einsparungen, um die Mehrkosten auszugleichen. Das Flugangebot soll dabei nicht wie ursprünglich geplant um vier Prozent wachsen, sondern nur um maximal zwei Prozent.

Erfolge im ersten Quartal

Zum Start ins Jahr konnte die Lufthansa ihren saisontypischen Verlust immerhin verringern. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um acht Prozent auf 8,75 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Verlust ging um 15 Prozent auf 612 Millionen Euro zurück und fiel damit trotz der Belastung durch einen Streik besser aus als von Analysten im Schnitt erwartet. Unter dem Strich schrumpfte der Fehlbetrag um ein Viertel auf 665 Millionen Euro.

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Die Lufthansa zeigt sich damit widerstandsfähig in einem schwierigen Umfeld. Mit weniger Flügen, aber teureren Tickets und strengen Sparmaßnahmen will der Konzern den Gewinn steigern – trotz Iran-Krieg und Preisschock.

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