Mazda CX-5: Dritte Generation mit neuen Features und bewährten Stärken
Im April 2026 bringt Mazda die dritte Generation seines Bestsellers CX-5 auf den Markt. Der Mittelklasse-SUV soll mit mehr Platz, verbesserter digitaler Performance und einem schärferen Design punkten, während er gleichzeitig klassische Tugenden wie Eleganz und Effizienz beibehält. Als Konkurrent zu Modellen wie dem VW Tiguan oder Toyota RAV-4 startet der CX-5 ab einem Basispreis von 34.990 Euro.
Optische und technische Verbesserungen
Mazda hat das optische Profil des CX-5 deutlich geschärft. Neue Leuchten verleihen dem Fahrzeug mehr Präsenz, während Länge und Radstand um jeweils etwa zwölf Zentimeter auf 4,69 bzw. 2,82 Meter gewachsen sind. Dies führt zu spürbar mehr Platz, insbesondere im Fond, wo nun auch Erwachsene bequem sitzen können. Der Kofferraum fasst jetzt 583 bis 2.019 Liter, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorgänger darstellt.
Digitales Cockpit mit Google-Software
Das Cockpit wurde modernisiert, wobei Mazda auf eine klassisch elegante Optik setzt und sich einer überbordenden Digitalisierung verweigert. Ein größerer Bildschirm und animierte Instrumente dominieren die Anzeigen. Der antiquierte Controller auf der Mittelkonsole ist Geschichte; stattdessen bedient man den Bildschirm jetzt direkt, auch während der Fahrt. Mazda nutzt erstmals eine Software von Google, was die Handhabung des Infotainments intuitiver und benutzerfreundlicher macht.
Antrieb: Mild-Hybrid mit klassischem Verbrenner
Unter der Haube bleibt der CX-5 ein klassischer Verbrenner, da Mazda für die elektrische Zukunft den CX-6e plant. Ein Mild-Hybrid-System unterstützt beim Anfahren und gewinnt Bremsenergie zurück, bietet aber keinen rein elektrischen Antrieb. Der Vierzylinder-Benziner mit 2,5 Litern Hubraum leistet 104 kW/141 PS und 238 Nm Drehmoment. Kritikpunkte sind die vergleichsweise geringe Leistung und der langsame Sprint von 0 auf 100 km/h in 10,5 Sekunden.
Effizienz und Fahrkomfort
Dank einer Zylinderabschaltung und vergrößertem Hubraum ist der CX-5 effizienter geworden. Im Normzyklus verbraucht er als Fronttriebler 7,0 Liter auf 100 km, was einem CO2-Ausstoß von 157 g/km entspricht. Das Fahrwerk überzeugt mit präziser Lenkung und komfortabler Abstimmung, die Bodenwellen souverän ausbügelt. Assistenzsysteme für Tempo, Abstand und Spurführung sind serienmäßig, können aber als nervig empfunden werden.
Fazit: Bewährte Stärken mit leichten Verbesserungen
Die dritte Generation des Mazda CX-5 macht fast alles ein bisschen besser: mehr Platz, besseres Design, höhere Effizienz und verbesserte Digitalisierung. Echte Neuerungen sucht man vergebens, aber Mazda setzt auf bewährte Tugenden, die sich in den Vorläufermodellen bewährt haben. Für Kunden, die ein neues Erlebnis suchen, bleibt der elektrische CX-6e die Alternative.



