Bilal El Khannouss spielt eine überragende WM und steht mit Marokko im Achtelfinale. Der Spielmacher des VfB Stuttgart wird dadurch zur Top-Aktie auf dem Transfermarkt. Der VfB hat den 21-Jährigen gerade erst für 18 Millionen Euro fest verpflichtet, der Vertrag läuft bis 2030 ohne Ausstiegsklausel. Komplett unverkäuflich ist er trotzdem nicht.
Ab welcher Summe die Bosse schwach werden
Laut Informationen von BILDplus könnten die Stuttgarter Bosse bei einem Angebot ab 50 Millionen Euro ins Wanken geraten. Die Champions-League-Millionen, die der VfB durch die Qualifikation für die Königsklasse eingenommen hat, mindern zwar den Verkaufsdruck, doch bei einer Rekordsumme würde der Verein nicht ablehnen.
WM-Leistungen treiben den Preis
El Khannouss hat bei der WM in Katar in drei Gruppenspielen zwei Tore erzielt und eine Vorlage gegeben. Seine Dribbelstärke und Übersicht haben europäische Top-Klubs auf den Plan gerufen. „Seine Leistungen in der WM sind außergewöhnlich. Er hat das Zeug, einer der besten Mittelfeldspieler der Welt zu werden“, sagte ein Scout eines englischen Premier-League-Klubs gegenüber BILDplus.
Vertrag ohne Ausstiegsklausel
Der VfB hatte im Sommer 2023 eine Kaufoption für El Khannouss gezogen und ihn für 18 Millionen Euro von KRC Genk verpflichtet. Der Vertrag läuft bis 2030 und enthält keine Ausstiegsklausel, was dem VfB eine starke Verhandlungsposition gibt. Dennoch ist der Spieler nicht unverkäuflich: „Wenn ein Angebot kommt, das den Verein und den Spieler weiterbringt, wird man darüber reden“, so ein VfB-Insider.
Rolle der Champions-League-Millionen
Durch die Teilnahme an der Champions League hat der VfB Stuttgart rund 40 Millionen Euro eingenommen. Diese Finanzspritze reduziert den Druck, Spieler verkaufen zu müssen. Allerdings könnte ein Rekordtransfer von über 50 Millionen Euro den Verein langfristig stärken und Investitionen in den Kader ermöglichen.
Marktwert und Interessenten
Der Marktwert von El Khannouss wird aktuell auf 35 Millionen Euro geschätzt, dürfte aber nach der WM deutlich steigen. Interesse sollen unter anderem der FC Liverpool, Borussia Dortmund und Paris Saint-Germain haben. Ein Transfer im Sommer 2025 oder 2026 gilt als wahrscheinlich.



