Der Tagesspiegel startet einen neuen Politikpodcast mit dem Titel „Im Osten – wo Deutschland sich entscheidet“. Die Sendung widmet sich der Frage, wie verwundbar die Demokratie in Deutschland ist, und richtet den Fokus auf Ostdeutschland, wo sich dies besonders deutlich zeigt.
AfD vor Landtagswahlen 2026 in Umfragen vorn
Im September 2026 stehen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahlen an. Aktuelle Umfragen sehen die AfD deutlich vorn. Der Verfassungsschutz stuft die Partei als die größte Bedrohung für die Demokratie im Land ein. In einigen ostdeutschen Kommunen ist die AfD die einzige politische Kraft, die überhaupt noch präsent ist.
Der Podcast will genau hinhören: Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen? Hält die demokratische Mitte dem Druck von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus stand? Und welche Bedeutung hat dies nicht nur für den Osten, sondern für die Zukunft ganz Deutschlands?
Wöchentliche Folgen mit bekannten Hosts
Jeden Donnerstag analysieren die Hosts Sabine Schicketanz und Robert Ide die wichtigste politische Frage der Woche. Die Berichterstattung ist aktuell, klar eingeordnet und gibt Stimmen aus der Region wieder. Ziel ist ein neuer, tiefgründiger und emphatischer Blick auf Ostdeutschland und seine Menschen.
Die erste Folge ist ab sofort verfügbar. Hörer können den Podcast auf Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts oder ihrer gewohnten Podcast-App abonnieren. Der Tagesspiegel bietet auf seiner Website zudem eine Einbettung des Audioplayers an, der über einen externen Inhalte-Button aktiviert werden kann. Für Feedback, Fragen oder Themenvorschläge erreichen die Hosts die Redaktion per E-Mail an podcast@tagesspiegel.de.
Einordnung der politischen Lage
Der Podcast entsteht vor dem Hintergrund wachsender Sorge um den Zustand der Demokratie. Der Verfassungsschutz warnt seit langem vor den Gefahren durch rechtsextreme Bestrebungen. Die AfD wird in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Die Hosts wollen die Signale, die der Osten sendet, für das gesamte Land verständlich machen.
„Im Osten“ erscheint wöchentlich und richtet sich an alle, die verstehen wollen, welche Entwicklungen in Ostdeutschland gerade für das ganze Land relevant sind. Die Macher versprechen eine klare Einordnung ohne Alarmismus, aber mit dem nötigen Ernst angesichts der Herausforderungen für die demokratische Mitte.



