Sparda-Banken: Angestellte erhalten sechs Prozent mehr Gehalt
Sparda-Banken: Angestellte erhalten sechs Prozent mehr

Die rund 5300 Beschäftigten bei zehn Sparda-Banken erhalten in zwei Schritten rund sechs Prozent mehr Gehalt. Darauf haben sich der Arbeitgeberverband der Sparda-Banken und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi geeinigt, wie beide am Mittwoch bekannt gaben. Der Tarifvertrag läuft über 24 Monate bis Ende März 2028.

Gehaltssteigerungen und Zusatzleistungen

Die Gehälter sollen per 1. April 2026 um 3,3 Prozent steigen und um weitere 3,1 Prozent zum 1. April 2027. Zudem wurde unter anderem eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen für Auszubildende und dual Studierende um 100 Euro monatlich vereinbart. Der neue Tarifvertrag sieht bis zu zwei zusätzliche freie Tage für gesundheitliche Vorsorge und ehrenamtliches Engagement vor.

Reaktionen der Verhandlungspartner

Aus Sicht von Verdi-Verhandlungsführer Stefan Wittmann erhalten die Beschäftigten „mit diesem Abschluss eine Anerkennung ihrer Leistung“. Besonders die zusätzlichen bis zu zwei freien Tage für gesundheitliche Vorsorge und ehrenamtliches Engagement und die Verbesserungen für den Nachwuchs seien wichtige Fortschritte.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

„Mit diesem Tarifabschluss ist es gelungen, ein ausgewogenes Gesamtpaket zu schnüren, das den Interessen unserer Beschäftigten ebenso gerecht wird wie den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Sparda-Banken“, sagte Martin Buch, Vorsitzender des Arbeitgeberverbands der Sparda-Banken. Buch ist Vorstandschef der Sparda-Bank Baden-Württemberg, der größten der elf Sparda-Banken.

Hintergrund und Tarifkonflikt

Die Geldhäuser sind genossenschaftlich organisiert und haben insgesamt 5800 Beschäftigte. Die Sparda-Bank Berlin hatte separat mit Verdi verhandelt. Zwischenzeitlich hatte sich der Tarifstreit zugespitzt. Vor einigen Tagen hatte es Warnstreiks bei Sparda-Banken gegeben.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration