Bayern-Star Olise erreicht mit 170 Mio. Euro Rekord-Marktwert
Olise erreicht Rekord-Marktwert von 170 Mio. Euro

Michael Olise vom FC Bayern München hat einen neuen Rekord aufgestellt: Mit einem geschätzten Marktwert von 170 Millionen Euro ist der französische Flügelstürmer der teuerste Spieler in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Das teilte die Plattform „Transfermarkt.de“ mit. Olise übertrifft damit den bisherigen Rekord von Erling Haaland, der 2021 als Spieler von Borussia Dortmund auf 150 Millionen Euro taxiert wurde.

Herausragende Saison und WM-Leistungen treiben Wert

Der 25-Jährige befindet sich in einer überragenden Form. Mit dem FC Bayern spielt er eine herausragende Saison und bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko trumpft er für Frankreich auf. Seine konstant starken Leistungen ließen seinen ohnehin schon hohen Marktwert weiter in die Höhe schnellen. Schon vor dem Turnier hatte Olise Haalands Rekordwert eingestellt.

Haaland selbst hat seinen Wert durch beeindruckende Auftritte mit der norwegischen Nationalmannschaft ebenfalls gesteigert – von 200 auf nun 220 Millionen Euro. Damit zählt er gemeinsam mit Spaniens Superstar Lamine Yamal, der denselben Sprung machte, zu den teuersten Spielern der Welt.

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Aufsteiger und Überraschungen im unteren Marktsegment

Auch im unteren Preissegment gab es bemerkenswerte Entwicklungen. Kap Verdes 40-jähriger Torhüter Vozinha verzehnfachte seinen Marktwert von 50.000 auf 500.000 Euro. Grund dafür waren seine herausragenden Paraden im Auftaktspiel gegen den späteren Weltmeister Spanien, bei dem er die Spanier mehrfach zur Verzweiflung trieb.

Bayern erklärt Olise für unverkäuflich

Trotz des Rekordmarktwerts liegt Olise noch unter den Ablösesummen, die Real Madrid laut Medienberichten für einen Transfer zahlen müsste. In verschiedenen Medien kursierten Beträge von über 200 Millionen Euro. Der FC Bayern reagierte deutlich: Präsident Herbert Hainer und Klub-Patron Uli Hoeneß erklärten den Franzosen für „unverkäuflich“. Real Madrid selbst stellte vor der WM klar, dass es weder „direkten“ noch „indirekten“ Kontakt mit Olise gegeben habe, und verwies auf die respektvolle Beziehung zwischen den Vereinen.

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