Beim 1. FC Saarbrücken hat sich der Kader grundlegend verändert: 16 Neuzugänge, darunter viele junge, unbekannte Spieler aus dem Ausland, stehen für einen großen Umbruch. Hinter diesem Schritt steckt kein Zufall, sondern ein durchdachtes System. Sportvorstand Markus Thiele hat eine eigene App entwickelt, mit der er potenzielle Neuzugänge nicht nur nach Leistungsdaten, sondern vor allem nach Charakter und Werten filtert.
Die App als Schlüssel zum Erfolg
Markus Thiele, Sportvorstand des 1. FC Saarbrücken, hat eine innovative Methode entwickelt, um Spieler zu scouten. Seine selbst programmierte App analysiert nicht nur fußballerische Fähigkeiten, sondern auch persönliche Eigenschaften. „Wir schauen nicht nur auf die Zahlen, sondern auch auf den Menschen dahinter“, erklärt Thiele. Die App bewertet Kriterien wie Teamfähigkeit, Einstellung und Werte, die für den Verein entscheidend sind.
16 Neuzugänge: Vier überraschende Namen
Unter den 16 Neuzugängen finden sich vier Namen, die besonders überraschen. Diese Spieler kommen aus Ländern, die für den saarländischen Verein eher ungewöhnlich sind. Thiele betont: „Wir haben gezielt nach Talenten gesucht, die zu unserem System passen – unabhängig von ihrer Herkunft.“ Die Neuzugänge sollen nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ins Team integriert werden.
Der Umbruch als Strategie
Der große Umbruch ist Teil einer langfristigen Strategie. Der Verein setzt auf junge, entwicklungsfähige Spieler, die mit der App ausgewählt wurden. „Wir wollen nicht nur kurzfristige Erfolge, sondern eine nachhaltige Entwicklung“, sagt Thiele. Die App hilft dabei, Spieler zu identifizieren, die bereit sind, sich in das Team einzufügen und zu wachsen. Bisher zeigt sich der Sportvorstand zufrieden mit den ersten Ergebnissen.



