Trainer-Abrechnung statt Schönspielerei bei Bayern: Spieler gefordert
Trainer-Abrechnung bei Bayern: Spieler gefordert

Stuttgart – Es brodelt beim FC Bayern München. Nach einer enttäuschenden Saisonleistung hat der Trainer nun eine deutliche Abrechnung mit der Mannschaft gehalten. Statt Schönspielerei seien nun Taten auf dem Platz gefordert. Die Spieler müssten endlich Verantwortung übernehmen.

Trainer kritisiert mangelnde Offensive

„Es gibt im Moment in dieser Mannschaft einige Spieler, die vergessen, was sie als Profis sind“, wetterte der Coach. Er habe nicht viele Zeitungen gelesen, aber viele Situationen gehört. „Erstens: Wir haben nicht offensiv gespielt. Es gibt keine deutsche Mannschaft, die offensiv spielt und den Namen offensiv wie Bayern trägt.“ Im letzten Spiel habe man mit drei Spitzen gespielt: Elber, Jancka und Zickler. „Wir dürfen Zickler nicht vergessen. Zickler ist eine Spitze mehr, Mehmet eh mehr Basler.“

Halbzeitpause als Konsequenz gefordert

Der Trainer betonte seine Beobachtungen: „Ist klar diese Wörter? Ist es möglich zu verstehen, was ich gesagt habe? Danke. Offensiv, offensiv ist, wie wir auf dem Platz spielen. Zweitens: Ich habe erklärt mit diesen zwei Spielern: Nach Dortmund brauchen wir vielleicht eine Halbzeitpause.“ Er habe auch andere Mannschaften in Europa nach diesem Mittwoch gesehen und zwei Tage das Training beobachtet. „Ein Trainer ist kein Idiot! Ein Trainer soll sehen, was auf dem Platz passiert.“

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Schwache Leistungen einzelner Spieler

„In diesem Spiel waren zwei, drei Spieler schwach wie eine leere Flasche! Haben Sie Mittwoch gesehen, welche Mannschaft gespielt hat? Hat Mehmet gespielt oder Basler oder Trapattoni? Diese Spieler beklagen mehr, als sie spielen! Wissen Sie, warum die italienischen Mannschaften diese Spieler nicht kaufen? Weil wir haben solche Spieler viele Male gesehen! Sie sind keine Spieler für die italienische Meisterschaft!“

Strunz im Fokus der Kritik

„Strunz! Strunz ist zwei Jahre hier, hat zehn Spiele gespielt, ist immer verletzt! Was erlaubt sich Strunz? Letztes Jahr Meister geworden mit Hamann und Nerlinger. Diese Spieler waren Spieler! Waren Meister geworden! Strunz ist immer verletzt! Hat 25 Spiele in dieser Mannschaft, in diesem Verein gespielt. Er muss die anderen Kollegen respektieren! Es gibt viele nette Kollegen! Stellen Sie den Kollegen die Frage! Sie haben keine Mut zu Worten, aber ich weiß, was sie über diese Spieler denken.“

Spieler müssen sich jetzt beweisen

„Sie müssen jetzt zeigen – ich will, Samstag, diese Spieler müssen mir zeigen, ihren Fans, sie müssen alleine das Spiel gewinnen. Sie müssen allein das Spiel gewinnen! Ich bin müde, jetzt Vater dieser Spieler, der Verteidiger dieser Spieler. Ich habe immer die Schuld für diese Spieler. Einer ist Mario, einer andere ist Mehmet! Strunz, ich spreche nicht, hat nur 25 Prozent der Spiele gespielt. Ich habe fertig!“ Mit diesen deutlichen Worten machte der Trainer seinem Frust Luft und forderte eine Reaktion der Mannschaft.

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