Der Maschinenbauer Trumpf blickt nach mehreren schwierigen Jahren wieder optimistischer in die Zukunft. Der Auftragseingang stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 um sieben Prozent auf 4,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen aus Ditzingen mitteilte. Der Umsatz legte minimal auf 4,34 Milliarden Euro zu, nach 4,33 Milliarden Euro im Vorjahr. Vorstandschefin Nicola Leibinger-Kammüller zeigte sich zuversichtlich: „Der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten.“
Erholung nach drei Jahren mit Rückgängen
Nach drei Jahren mit rückläufigem Auftragseingang und zwei Jahren mit sinkendem Umsatz stehen die Zeichen nun auf Erholung. „Bei aller nötigen Vorsicht gehen wir auf Basis der letzten Monate von einer leichten konjunkturellen Trendwende in unserem Geschäft aus“, sagte Leibinger-Kammüller. Trotz schwieriger geopolitischer Rahmenbedingungen habe Trumpf in allen Geschäftsbereichen zulegen können.
Stellenabbau und Beschäftigtenzahlen
Vor etwas mehr als einem Jahr hatte Trumpf den Abbau von 1.000 Stellen angekündigt. Ende Juni 2026 waren weltweit noch 16.960 Menschen bei Trumpf beschäftigt, davon rund 8.200 in Deutschland. Ein Jahr zuvor waren es noch 18.303 Beschäftigte gewesen. Die endgültigen Geschäftszahlen sowie das Ergebnis will Trumpf Mitte Oktober 2026 veröffentlichen. Im Geschäftsjahr 2024/25 hatte das Unternehmen einen Verlust nach Steuern von 23,4 Millionen Euro verbucht.



