Eine Woche nach WrestleMania ist die Wrestling-Welt noch immer in Aufruhr: Der Abschied von Brock Lesnar (48) bei der Großveranstaltung sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Nach seiner Niederlage gegen Oba Femi (28) saß Lesnar weinend im Ring, umarmte seinen Agenten Paul Heyman (60) und ließ sich von den Fans feiern. Ein rührender Abgang – doch offenbar war dies nicht das letzte Kapitel der Lesnar-Story.
Finales Match gegen Gunther geplant
Die Gerüchteküche brodelt gewaltig. Hinter den Kulissen soll die WWE bereits an einem spektakulären Abschied arbeiten, und zwar beim SummerSlam (1./2. August) in Lesnars Heimatstadt Minneapolis. Die größte WWE-Show des Sommers findet erneut an zwei Tagen statt. Die WWE benötigt dringend zwei große Main-Events. Einer davon soll die letzte Lesnar-Schlacht werden. Der Gegner: Gunther (38)! Der Ring-General wurde zuletzt als gnadenloser Karriere-Killer aufgebaut, der bereits Goldberg (59), AJ Styles (48) und John Cena (49) in den Ruhestand schickte. Ausgerechnet inmitten dieser langfristigen Storyline beendet plötzlich Oba Femi die Karriere von Lesnar? Es wäre ein seltsames Timing.
Der Plan: Heyman schuldet Gunther einen Gefallen
Der Plan sieht vor, dass Gunther den Gefallen einfordert, den ihm Paul Heyman noch schuldet, um sich sein Traum-Match gegen Lesnar zu sichern. Auffällig: Heyman betonte bei RAW fast schon zu deutlich, dass Lesnar zur Vergangenheit und zur Unsterblichkeit gehöre. Zufall? Wohl kaum!
Wichtig: Durch den emotionalen Abschied wurde aus dem Bösewicht Lesnar auf einmal der Fan-Liebling Lesnar. Ein entscheidender Aspekt, denn Gunther selbst verkörpert einen Bösewicht. Bösewicht gegen Bösewicht – unmöglich! Mit dem vermeintlichen Abschied hat Lesnar die Seite gewechselt und ist nun bereit für das finale Match gegen Gunther. Der Österreicher machte bereits am WrestleMania-Wochenende gegenüber BILD klar, dass er liebend gerne auf Lesnar treffen würde.
Offiziell bestätigt ist nichts. Doch eines ist klar: Die WWE würde liebend gerne noch einmal richtig mit Brock Lesnar die Kasse klingeln lassen. Und wo könnte das besser funktionieren als vor heimischem Publikum in Minneapolis?



