Die Berliner Gasag hat im Jahr 2025 eine deutliche Steigerung von Umsatz und Gewinn verzeichnet. Wie aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht, stieg der Gewinn (EBIT) von 58 Millionen Euro im Vorjahr auf 102 Millionen Euro, was einer Verdopplung entspricht. Der Umsatz lag bei 1,72 Milliarden Euro, nach 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2024.
Mehr Gasverbrauch trotz höherer Preise
Die Kunden der Gasag haben im vergangenen Jahr mehr Energie verbraucht. Der Gasverbrauch erreichte 14,38 Milliarden Kilowattstunden, ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen führte den Erfolg nicht nur auf den gestiegenen Verbrauch zurück, sondern auch auf Witterungseinflüsse, eine stabile Kostenstruktur und höhere Gaspreise.
Investitionen in klimaneutrale Infrastruktur
Bis 2040 soll das Berliner Gasnetz klimaneutral betrieben werden. Die Gasag setzt dabei vor allem auf die Umstellung des Netzes auf Wasserstoff. Im vergangenen Jahr investierte der Gasversorger insgesamt 184 Millionen Euro, wovon 85 Prozent in Wärmenetze, klimaneutrale Versorgungslösungen, Netzinfrastruktur und den Ausbau erneuerbarer Energien flossen.
Gaspreis gesenkt
Bereits zum 1. Januar dieses Jahres senkte die Gasag den Arbeitspreis in der Grundversorgung um 0,34 Cent pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Berliner Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 12.000 Kilowattstunden ergibt sich daraus eine Ersparnis von etwa 41 Euro. Auch bei den Strompreisen stellte das Unternehmen Entlastungen in Aussicht, begründet durch günstigere Beschaffungskosten und sinkende Netzentgelte.
Die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB), eine Tochter der Gasag, wird das Gasnetz der Hauptstadt voraussichtlich bis mindestens 2034 betreiben.



