Hitzewelle im Juli: Nächste Hitzeglocke droht mit 40 Grad
Nächste Hitzeglocke droht: Temperaturen bis 40 Grad

Die kurze Verschnaufpause von der Gluthitze ist bereits vorbei. Schon am Wochenende kehren die Temperaturen über 30 Grad zurück, und ab Mitte Juli droht eine erneute Hitzeglocke mit Werten bis zu 40 Grad. Zwei unabhängige Wettermodelle – das europäische und das amerikanische – zeigen übereinstimmend den Aufbau einer neuen Hitzewelle.

Hitzewelle ab Sonntag: Temperaturen steigen wieder

Nach einem kurzen Rückgang der Temperaturen und einer Gewitterfront, die für Abkühlung sorgte, steigen die Werte ab Sonntag wieder an. Wetterexperte Dr. Karsten Brandt sagte gegenüber BILD: „Es geht schon wieder los. Am Wochenende werden die Temperaturen schon auf über 30 Grad steigen.“ Danach gehe es weiter nach oben: „Das amerikanische Wettermodell zeigt ein Hoch vom Atlantik kommend über Frankreich und Belgien an. Dort können dann wieder mehr als 40 Grad erreicht werden.“ Dies wirke sich auch auf Deutschland aus: „Ab Dienstag zeigt das Wettermodell 39 Grad“, so Brandt. „Wir sollten uns möglichst schon jetzt wieder darauf vorbereiten.“

Hitzeglocke über Mitteleuropa: Modelle bestätigen Trend

Johannes Habermehl vom Wetterdienst Meteored Deutschland bestätigt den Trend: „Sowohl das europäische als auch das amerikanische Modell berechnen übereinstimmend, dass sich das Azorenhoch bereits ab dem 4. und 5. Juli wieder über Mitteleuropa aufbaut.“ Dies bedeute erneut extrem heiße Luft aus dem Südwesten, so Habermehl. Die 40-Grad-Marke rücke wieder näher. Die Daten deuteten auf eine erneute Hitzeglocke Mitte Juli hin. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) zeigt sich dagegen vorsichtiger. Dr. Thorsten Kaluza vom DWD sagte zu BILD: „Es zeichnet sich ein Hochdruckeinfluss ab.“ Laut DWD halte die Verschnaufpause mit Temperaturen unter 30 Grad noch bis in die nächste Woche an.

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Temperaturrekorde im Juni: Vorgeschmack auf Juli

Der Juni 2026 hat bereits gezeigt, zu welchen Extremen der Sommer fähig ist. Am Samstag, dem Siebenschläfer, fielen in vielen Städten Temperaturrekorde. In Neißemünde (Brandenburg) wurden vorläufig 41,7 Grad gemessen – der höchste bislang registrierte Wert dieser Hitzewelle. Zuvor waren bereits 41,3, 41,4 und 41,5 Grad an anderen Messstationen registriert worden. Hinzu kam die nach vorläufigen DWD-Angaben wärmste Nacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen: In Kubschütz sank die Temperatur nicht unter 29,4 Grad. Der DWD geht außerdem davon aus, dass der Juni 2026 zu den drei wärmsten Juni-Monaten seit Messbeginn zählen wird. Dieses Szenario wiederholt sich nun: Anfang Juni lagen die Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad, in der zweiten Monatshälfte folgte die Gluthitze mit drei Temperaturrekorden in Folge. Nun zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung für Juli ab.

Vorbereitung auf die Hitzewelle: Was zu tun ist

Angesichts der Prognosen raten Experten, sich frühzeitig auf die Hitze vorzubereiten. Dazu gehören ausreichende Flüssigkeitszufuhr, das Meiden der Mittagssonne und das Kühlen von Wohnräumen. Die Hitzeglocke könnte Mitte Juli erneut zu extremen Temperaturen führen, die an die Rekorde von Juni anknüpfen. Es bleibt abzuwarten, ob die Vorhersagen der Modelle genau eintreffen oder ob der DWD mit seiner vorsichtigeren Einschätzung recht behält.

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